Ausgabe 166, Arbeiten im Ausland

Arbeiten in Portugal

Die Seefahrer haben Portugal einst zum Großreich gemacht, das weltweit seine Spuren hinterließ. Wie dein beruflicher Fußabdruck im Top-Urlaubsland aussehen könnte? Hier gibt’s die Antwort.

Fotos: Shutterstock, beigestellt

Arbeiten in Portugal

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Tourismus-Großmacht

Idyllische Dörfer, alte Schlösser und Burgen, die unberührte Natur des Hinterlandes und die weißen Strände der Algarve –  die einstige Seefahrernation Portugal ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Die ehemalige koloniale Großmacht markiert den westlichsten Punkt Kontinentaleuropas, grenzt an Spanien und den Atlantischen Ozean. Auch die Azoren und Madeira gehören zum portugiesischen Staatsgebiet.
Nach dem Einbruch im Zuge der Wirtschaftskrise erholt sich das Land im Westen der Iberischen Halbinsel in den letzten Jahren zusehends – zu den 10.602.000 Portugiesen gesellten sich 2013 rekordverdächtige 14 Millionen Besucher. Das ist ein Wachstum von 4,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. Auch der Blick auf aktuelle Hotelbauprojekte gibt dem positiven Trend recht – allein in der Hauptstadt Lissabon und der drittgrößten Stadt Porto sind aktuell Hotels aus dem Luxussegment mit insgesamt knapp 500 Zimmern in Bau.
Die Arbeitslosigkeit lag 2014 zwar bei einem erschreckenden Wert von fast 18 Prozent – die Chancen, in der Tourismusbranche ein Plätzchen zu bekommen, sind für deutschsprachige Interessenten dennoch nicht schlecht. Vor allem aufgrund der deutschen Sprachkenntnisse baut man in den Tourismushochburgen im Großraum Lissabon, an der Algarve, auf den Azoren und Madeira auf erfahrene Expats im Saisongeschäft. Portugiesischkenntnisse sind natürlich kein Nachteil und können die Chancen steigern. Alternativ kann man aber auch mit Englischkenntnissen punkten – die Urlauber, die am liebsten nach Portugal kommen, stammen aus Großbritannien und den USA. Sehr praktisch für angehende Expats: Auch die Portugiesen selbst sprechen in der Regel gut Englisch.

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13.11.2014