Ausgabe 168, Porträts

27 Fragen an Roland Kuffler

Pure Leidenschaft: Der Spitzengastronom brennt wie am ersten Tag. Er will mehr. Und Wer die Gäste anraunzt, bekommt es mit ihm zu tun!

Roland KufflerFotos: beigestellt

Was werden Sie 2015 anpacken?
Ich habe ein furchtbares Problem mit einem Betriebsrat in Frankfurt, das muss ich lösen. Ein unglaublicher Machtkampf. Er droht damit, den Betrieb lahmzulegen, wenn wir die Dienstpläne nicht in seinem Sinn ändern. Es betrifft zwar nur einen von unseren zwölf Betrieben am Frankfurter Flughafen, aber es ist härter, als fünf Geschäfte aufzumachen. Privat freue ich mich auf den runden Geburtstag meiner Frau Doris, den wir Ende Januar feiern werden. Ohne sie wäre ich nicht der, der ich bin. Und unser Unternehmen wäre ohne meine Frau ganz sicher nicht so erfolgreich geworden, wie es heute ist.

Wo und wie sind Sie in das neue Jahr gestartet?
Wir haben ganz privat zusammen mit ein paar Freunden in unserem Haus in den Tiroler Bergen nahe Kitzbühel gefeiert. Ein schönes Fondue – und fertig.

Big Party oder eher ruhig?
Ganz ruhig, ohne großen Schnickschnack und Tamtam, sehr angenehm. Im vorigen Jahr waren wir in einem Privatclub in Hongkong. Wir sind über Freunde reingekommen. Das war fantastisch, unser schönstes Silvester.

Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, während Ihres Studiums in Heidelberg vor 55 Jahren die ausländischen Kommilitonen zu animieren und zu verköstigen?
Es war der 9. Januar 1960, das habe ich noch genau im Kopf! Wäre es nach meinem Vater gegangen, hätte ich...



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14.11.2015