Ausgabe 170, Porträts

29 Fragen an Horst Rahe

Pionier, Enthusiast, Macher: Der AIDA- und A-ROSA-Erfinder analysiert gekonnt gesellschaftsEntwicklungen. Als das Unternehmen in die falsche Richtung steuerte, Zog er die REissleine und korrigierte den Kurs

 AIDA- und A-ROSA-Erfinder Horst RaheFotos: beigestellt

Wie würden Sie sich als Unternehmer charakterisieren?
Innovativ und nach vorne denkend.

Und was sagen andere über Sie?
Das müssen Sie die anderen fragen. Da wird viel über einen geredet, im Internet steht viel. Ich habe Feinde, Freunde, Neider und Bewunderer.

Wann wurde der Unternehmergeist bei Ihnen geweckt?
Der ist angeboren, man hat ihn oder man hat ihn nicht. Das ist ein Prozess, der mit dem Heranwachsen zusammenhängt, und so entwickelt sich diese Art zu denken weiter. Außerdem gab es bei mir in der Familie viele Unternehmer im klassischen Sinn. Einer hatte eine Möbelfabrik, ein anderer einen Fliesenhandel und ein Bäcker war auch dabei.

Wann war Ihnen klar, dass Sie Ihr eigener Herr sein wollen?
Das war mir direkt bei meinem ersten Einstellungsgespräch bei einer Immobilien- und Finanzierungsgesellschaft klar. Dort war ich ein halbes Jahr angestellt, übrigens das einzige Mal in meinem Leben. Ich bin dann ziemlich schnell mit einer Beteiligung eingestiegen und saß ein Jahr später im Vorstand.
5BWL-Studium, Immobilienbranche, wie kam dann der Einstieg ins Hotel- und Kreuzfahrtbusiness?
Die Verbindung zu Hotels war über die Immobilienbranche sowieso vorhanden.Und weil Kreuzfahrtschiffe ja Hotels auf dem Wasser sind, war der Weg dorthin ganz nah.

Urlaub im Hotel oder auf dem Kreuzfahrtschiff?
Das kommt ganz darauf an, was ich erleben will. Man kommt eben nicht überall hin mit dem Schiff. Meinen letzten Urlaub habe ich...

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14.11.2015