Ausgabe 172, Arbeiten im Ausland, Karriere-Tipps

Arbeiten in Marbella

Die Facts: Marbella gilt als der High-Society-Hotspot an der Costa del Sol mit über 300 Sonnentagen im Jahr. Mehr als 30 Prozent der 148.000 Einwohner sind Expats. Währung ist der Euro, ein Bier in einer traditionellen Bar kostet 3,50 Euro und die Miete für ein 1-Zimmer-Appartment außerhalb vom Zentrum liegt bei 475 Euro.

Fotos: Francisco Guerrero, www.fredytorra.com, Shutterstock, beigestellt

Arbeiten in Marbella

Marbella in der Provinz Málaga ist die südspanische Antwort auf das französische Saint-Tropez. Glanz und Glamour sowie eine pulsierende Partyszene – der Hotspot der Schönen und Reichen an der Costa del Sol. Aber Marbella hat mehr zu bieten als Party und Hautevolee, die andalusische Stadt ist vor allem eines: kosmopolitisch, und damit wirbt sie auch. „In Marbella ist niemand ein Ausländer.“ 137 verschiedene Nationalitäten leben hier und machen 30 Prozent der 148.000 Einwohner aus. Also das perfekte Revier für Expats. Der gebürtige Sachse René Zimmer führt seit 2009 als General Manager das 5-Sterne-de-luxe-Resort Finca Cortesin. Nach Stationen auf Mallorca und Ibiza ist er überzeugt, wenn man bereits vorher in Spanien gelebt habe, gebe es auch in Marbella keine Überraschungen.

Klima sorgt für Touristenboom

Außerdem punktet Marbella mit einem äußerst priviligierten Klima: durchschnittliche Jahrestemperatur 18,5 °C und 320 Sonnentage. Das verdankt die Stadt ihrer geografischen Lage mit einem weltweit einzigartigen Mikroklima, umgeben von den Bergen der Sierra Blanca und La Concha und ihrer vor den Nordwinden geschützten Lage in einer Bucht. Ein Faktor, der sich sehr positiv auf den Residenzialtourismus auswirkt, 2013 stiegen die Investitionen in der Provinz Málaga wie seit sechs Jahren nicht mehr. 50 Prozent aller zum Verkauf stehenden Neubauten wurden von Ausländern erworben. An der Spitze der Wohntouristen stehen die Briten, stark im Aufschwung sind Schweden, Belgier und Norweger, sie haben sogar zu den Russen, Franzosen und Deutschen aufgeholt. Die Gesamtzahl der Touristen an der Costa del Sol lag 2013 bei 9,5 Millionen (Nationales Institut für Statistik INE). Beinahe 4,6 Millionen davon übernachteten in Hotels, während die übrigen fünf Millionen ihren Urlaub im eigenen Haus, in gemieteten Immobilien oder im Haus von Freunden verbrachten. An der Spitze mit den meisten Immobilienabschlüssen liegt die Gemeinde Marbella, die beinahe wieder an die Zahlen vor dem Platzen der Immobilienblase anknüpfen konnte. Ein guter Indikator dafür, dass Investoren Marbella als einen sicheren Anlagewert betrachten. Investitionen, die auch den Jobmarkt für Expats florieren lassen.

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16.04.2015