Ausgabe 173, Porträts

21 Fragen an Walter Junger

25 Jahre Top-Hotelier, 12 Länder, 4 Kontinente: bei Ritz-Carlton, Westin und Shangri-La machte Walter junger Karriere. Heute setzt er bei seinen Hotelprojekten auf individuelle Mondänität – und hat dafür große chinesische Investoren ins Boot geholt.

21 Fragen an Walter JungerFotos: Picasa, beigestellt

Wie lebt es sich als Kosmopolit in Berlin?
Ich liebe Berlin, das ist eine außergewöhnliche Stadt. Multikulturell mit einem riesengroßen Innovationspool für kreative Menschen. Deshalb habe ich auch mein Büro hier und ein weiteres in Hongkong.

Ist Berlin ein Stück Heimat für Sie geworden?
Meine Heimat ist dort, wo meine Familie ist und wo meine Freunde sind. Ich würde
sagen in Berlin und da, wo mein Herz ist, und das ist immer noch in Österreich.
Meine Eltern leben nach wie vor in meinem Heimatort Oberndorf bei Salzburg.

Thema Vielseitigkeit. Sehen Sie sich eher als Berater, Konzeptentwickler, Kunsthändler oder doch
weiterhin als Hotelier?

Ich bin mit Herz, Leib und Seele Hotelier, das war mein Wunsch als Jugendlicher. Deshalb habe ich auch meine Ausbildung an der Tourismusschule Klessheim gemacht. Alles andere ist für mich ein Teil, um die Hotellerie spannender zu machen. Kunst, Lifestyle, Herzlichkeit und Wärme, das sind alles Komponenten, die in der Hotellerie entscheidend für die Zukunft sind.

Wollten Sie schon als Kind im Hotel oder Restaurant arbeiten?
Restaurants, gutes Essen, kreatives und außergewöhnliches Design haben mich schon immer fasziniert. Als ich 13 war...

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14.11.2015