Ausgabe 173, F&B Know-how

Wie schmeckt eigentlich ... Lulo?

In Südamerika wurde nicht nur Gold gefunden, sondern auch dieser kulinarische Schatz. Warum diese Pflanze mehr drauf hat als nur optische Zier!

Foto: Shutterstock

Auf 1000 bis 2400 Meter Höhe in den Anden zwischen Kolumbien und Ecuador wird die Lulo – der fruchtige Schatz Südamerikas – angebaut. Lulo-Pflanzen können eine Höhe von ein bis drei Metern erreichen. Je Blütenstand entstehen zwischen ein und vier runde, drei bis 6,5 Zentimeter große Beeren, die reif orange sind, ein grünliches Fruchtfleisch besitzen und aufgeschnitten einem Tomaten-Innenleben gleichen. Von außen ist sie leicht behaart, den größten Teil der Behaarung verliert sie jedoch bis zur Fruchtreife. In den orangen Früchten der Kulturpflanze, die auf Spanisch auch Naranjilla genannt wird, befindet sich eine Vielzahl gelb-bräunlicher Samen, weshalb sie Tomaten so ähnlich sieht.

Wie das mit leckeren Schätzen oft so ist, sind sie leicht vergänglich: Die Lulo-Frucht ist druckempfindlich und...

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14.11.2015