Ausgabe 174, POS 3 Karriere, Karriere-Tipps

So bellt der Chef

Der Boss, das unergründliche Wesen: Ob mit Maulkorb oder an der langen Leine – jeder Chef hat seine Macken. Wer weiß, wie damit umzugehen ist, erleichtert sich das Leben und die Karriere.

So bellt der ChefIllustrationen: Anna Spindler

Wie der Herr, so ’s G’scherr: Das gilt nicht nur für Hund und Herrl, sondern auch für Mitarbeiter und Chefs. Nicht, dass sich der Chef an seine Mitarbeiter anpasst, aber umgekehrt wäre das durchaus ratsam. Denn wer weiß, wie sein Vorgesetzter tickt, erleichert sich nicht nur den Alltag, sondern mitunter auch das Weiterkommen auf der Karriereleiter. Dabei geht es nicht darum, dem Boss alles vorgekaut auf dem Tisch zu servieren, sondern vielmehr um angewandte Psychologie am Arbeitsplatz. Ändern wird man den Chef ohnehin nicht mehr, also muss man sich zwangsläufig anpassen – und dann doch lieber so, dass man auch selbst etwas davon hat. Denken wir etwa an den Boss Type Dobermann. Er ist ein Macher, der sich auskennt, und Konkurrenz ist für ihn ein rotes Tuch. Was also tun? Am besten Ruhe bewahren, sich ebenso wie der Vorgesetzte auf Erfolg ausrichten und nicht auf Kampfkurs gehen. Hat man es hingegen mit einem Kumpeltyp wie dem Berner Sennenhund zu tun, sollte man sich lieber auf die beruflichen Fakten als das private Feierabendbier mit dem Boss konzentrieren.

Wenn einem jedoch jeden Morgen der Angstschweiß auf der Stirn steht, hat der Chef wahrscheinlich Charakterzüge eines Schäferhunds. Da hilft nur noch, einwandfreie Arbeit abzuliefern und die Füße still zu halten. Geht das nicht, nimmt man sie lieber in die Hand und sucht sich einen neuen Vorgesetzten. Welche Cheftypen am häufigsten vorkommen, wodurch sie sich auszeichnen und wie man mit ihnen umgeht...

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14.11.2015