Ausgabe 177, Porträts

Der Storyteller

Der Macher hinter den 25hours-Hotels: Christoph Hoffmann über seine Vision.

Christoph Hoffmann

Hamburg, Zürich, Köln, Düsseldorf, Barcelona und München dürfen sich bis 2018 auf neue 25hours Hotels freuen. Langeweile kommt bei Ihnen da aktuell kaum auf, oder?
Christoph Hoffmann: Wir haben derzeit so viele Projekte wie noch nie, daher sind die nächsten beiden Jahre etwas stramm. Es fehlt gerade leider die Zeit zur richtigen Erholung. Natürlich müsste man Dinge abgeben und delegieren, aber ich kann das noch sehr schlecht. Das ist vielleicht aktuell mein Dilemma. Unser Unternehmen war ja anfangs überschaubar, das hat sich mittlerweile geändert. Ich bin eigentlich in einem ständigen Lernprozess. Auch beim Thema E-Mail. Als Old-School-Veteran versuche ich eben, so schnell wie möglich zu antworten. Das kann aber bei 80 ungelesenen Mails in der Früh gleich zu einer stundenlangen Aufgabe werden.

Aber man hat doch immer wieder den Eindruck, als wären Sie der glücklichste Hotelier der Welt.
Hoffmann: Ich habe wirklich etwas gefunden, was mir tiefste Befriedigung verschafft. Man könnte sagen, ich bin fast besessen. Was gibt es in der Hotellerie Schöneres, als seine Firma zu haben, mit der man spannende Hotels erschaffen kann, und aktuell für sieben Hotels plus sechs weitere verantwortlich zu sein? Dazu auch Kreativität mit einbringen zu können. Mitzuerleben, wie die Hotels nach den Openings aussehen und welche Netzwerke man geknüpft hat, das macht alles große Freude. Es klingt vielleicht etwas spirituell, aber...

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22.09.2015