Ausgabe 184, Porträts

21 Fragen an Dieter Müller

51 Hotels, 14.000 Zimmer, 256 Millionen Euro Umsatz mit Motel One: Dieter Müller ist der Mister Budgethotel unter den Hotelunternehmern.

Text: Marion Wolf     Fotos: Motel One GmbH, Andreas Riedmiller, Martin Maly www.fotomaly.cz

 

21 Fragen an Dieter MüllerTrendsetter mit dem besonderen Gespür für Zahlen

Der gebürtige Saarländer weiß, was es braucht, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Seit 30 Jahren ist Dieter Müller selbständig und hat bereits zwei Hotelmarken entwickelt: die Astron Hotels und Motel One. Dieter Müller fand als Quereinsteiger zur Hotellerie, seine Ausbildung macht er als Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem BMW-Händler in Saarbrücken, bevor er 13 Jahre lang für den europäischen Branchenführer, die französische Accor-Gruppe, arbeitet und im Management bis zum Vorstandsvorsitzenden der Accor Gastronomie AG aufsteigt. 1987 folgt mit der Astron-Gruppe das erste eigene Unternehmen, das bis zu seinem Verkauf an den NH-Konzern 2001 auf 50 Mittelklassehotels anwächst. Mit der Gründung der Budgetkette Motel One zeigt der Hotelunternehmer, wo für ihn die Zukunft liegt. Den deutschen Markt hat er damit fest im Griff. Seit einigen Jahren drängt die Budgetkette in die europäischen Metropolen und hat auch die USA im Visier...

1. „Wir sind irgendwie sexy!“, haben Sie vor einiger Zeit über die Stellung von Motel One am Markt gesagt. Wie viel Sexappeal braucht die Hotellerie?Das war in mehrfacher Hinsicht gemeint: sexy für den Gast, weil er für einen sehr attraktiven Preis eine ganze Menge – Design, Qualität, exzellenten Standort – bekommt. Motel One ist auch sexy für Investoren, weil wir den Wert ihrer Immobilie mit unserem Konzept steigern... 

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19.01.2016