Ausgabe 184

Arbeiten in Kyoto

Ab ins Land des Sushi, der aufgehenden Sonne und der sonderbaren Sitten: Die ehemalige Kaiserstadt lockt mit Karrierechancen und Alltagskick!

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Shutterstock, Wolfgang Hummer

 

Arbeiten in Kyoto

Andere Länder, andere Sitten? Japan geht da noch ein Stück weiter

Verbeuge dich im 45-Grad-Winkel, komme fünf bis zehn Minuten zu früh, benutze kein Parfüm oder Aftershave, behandle eine Visitenkarte wie die kaiserliche Krone und entschuldige dich so oft wie möglich. Nein gibt es nicht. Ein Ja ist lange keine Zustimmung. Telefoniere nicht in der Straßenbahn. Und um Buddhas willen verhalte dich ruhig. Diejenigen, für die die Verhaltensregeln nach grausamer Zensur klingen, sollten sich einen Ausflug, geschweige denn einen Umzug, nach Japan noch einmal gründlichst überlegen. Für alle anderen gilt: Koffer packen und los! Aber bloß nicht das Gastgeschenk vergessen!

Das darf dann aber nicht zu teuer sein, um niemanden in Verlegenheit zu bringen, und auch nicht zu billig, das wäre unhöflich, und am besten lässt es sich auch noch gut teilen und trägt möglichst einen Markennamen. Alles klar? Dann los...

 




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19.01.2016