Ausgabe 185, Management-Tipps, NL Karriere 160424, POS 3 Karriere

Viva Metrolución!

Zu gross, zu kühl, zu unpersönlich: Das sind die Vorurteile gegen den C&C-Markt-Branchenprimus Metro. Wir haben das Exklusivinterview!

Text: Georg Hoffelner     Fotos: Helge O. Sommer

Ein Großkonzern denkt um

 

C and C-Markt-Branchenprimus Metro

 

Pop-up beim festival, Urban Farming auf dem ersten C&C-Markt aus Holz und ein Management, das einen Umbruch eingeläutet hat. die Metro-Führungsetage überrascht beim Meeting in den Düsseldorfer Headquarters mit absoluter Ehrlichkeit und erfrischender Selbstreflexion.

Metro sieht man bereits seit Jahren als soliden Partner, aber auch als sehr konservativ und strukturiert. Auf einmal bekommt man jedoch den Eindruck, dass hier mächtige Vorschlaghammer ausgepackt werden und endlich verstaubte Denkmäler eingerissen werden sollen.

Axel Hluchy: Bei Metro hat sich jetzt tatsächlich ein neuer Gedanke verfestigt. Lange haben wir als Generalist fungiert. Wir haben sehr erfolgreich Food und Non-Food an alle verkauft. Dadurch hat sich über die letzten Jahrzehnte bedauerlicherweise ein Generalisten-Image verfestigt. In der Zwischenzeit hat sich aber vor allem der ganze Gastronomie-Sektor gewandelt, nur Metro hat sich dabei nicht im gleichen Tempo mit verändert. Dadurch sind bestimmt auch gewisse Wahrnehmungsdefizite entstanden. Unser primäres Ziel ist es jetzt also, vor allem unsere Gastro-Kunden am Markt wettbewerbsfähiger zu machen.

Das heißt, Sie wollen am Gastronomiesektor wieder stärker mitmischen. Wie wollen Sie dieses Ziel gerade in diesem heiß umkämpften Segment erreichen?

Hluchy: Wir wollen versuchen, auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden, und eine partnerschaftliche Beziehung mit unseren Kunden eingehen. So etwas funktioniert natürlich nicht in ein paar Wochen oder Monaten. Das braucht Zeit. Dafür haben wir uns auch erstmals mit Christian Krüger einen Spitzenkoch ins Team geholt...

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10.02.2016