Ausgabe 197

EM Group Österreich – Bekennen sie Farbe

Das Erscheinungsbild des Teams muss zu jenem des Lokals passen. Petra Sucherbauer ist Geschäftsführerin der EM Group Österreich und hat essenzielle Tipps für das perfekte Outfit.

Fotos: beigestellt

Gleich vorweg: Was ist an Berufsbekleidung eigentlich grundsätzlich wichtig?
Petra Sucherbauer: Berufsbekleidung soll primär die Vorschriften erfüllen, die für den jeweiligen Berufsbereich vorgegeben sind. Im Falle von Kochjacken ist das etwa die Vorgabe von langen Ärmeln. Die Stoffe sollen im Kochbereich natürlich atmungsaktiv sein, damit auch bei den hohen Temperaturen in Profiküchen noch angenehm gearbeitet werden kann. Leicht zu waschen sollen sie auch sein und last, but not least: Natürlich ist der modische Aspekt nicht zu vergessen, denn auch Berufsbekleidung folgt Trends bei Farben und Formen, natürlich auch bei Stoffen.

Wie hat sich die Wahrnehmung der Berufsbekleidung vom Gast und vom Mitarbeiter über die letzten Jahre verändert?
Sucherbauer: Vor allem die Bekleidung von Köchen hat sich stark verändert, denn wurde früher quasi hinter verschlossenen Türen gekocht, stehen Köche heute inmitten des Geschehens, die Küche ist integraler und sichtbarer Bereich des Restaurants, Schaukochen ist in aller Munde. Mitarbeiter wollen schicke, zeitgemäße, leichte Bekleidung, die die Freude an der Arbeit unterstützt. Die Gäste nehmen wahr, wenn die Bekleidung von Service und auch Küche auf das Konzept des Restaurants abgestimmt ist.

Für welche Berufsbereiche bieten Sie Kleidung an? 
Sucherbauer: Vorwiegend für die Küchen- und Serviceteams, aber auch für Housekeeping und Rezeption.

Welche Trends erkennen Sie für die Zukunft? 
Sucherbauer: Der Trend zu dunklen Farben bei Kochbekleidung geht etwas zurück und wendet sich wieder hin zur klassischen weißen Kochjacke, die aus bester Textilqualität sein muss, modisches Schnickschnack weicht klaren Linien und Individualisierung, wie etwa dem eingestickten Namen. Die Schnitte müssen bequem sein, modische Statements dürfen allerdings nicht zu kurz kommen, auch Formen und Linien unterliegen einem Trend. 

Welche Details muss man in Zukunft beachten? 
Sucherbauer: Ergänzende Accessoires sind wichtig. Etwa die passenden Socken zur Lederhose, Schmuck zur Dirndlbluse, Krawatten und Vorbinder passend zum Shirt und zur Bluse. Wir bieten hier ein breites Sortiment an Oberbekleidung, Hosen und Röcken, ebenso wie ergänzende Details wie Halstücher, Jacken oder Westen.

www.jobeline.at

13.10.2016