Ausgabe 197, F&B Know-how

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Warum schmeckt uns Süßes nur so gut?

Warum stehen wir so auf Süßkram?

The Sweetest Thing

Schokolade macht ja bekanntlich glücklich und soll für einen geballten Endorphin-Rausch in unserem Körper sorgen. Und tatsächlich ist es wissenschaftlich erwiesen, dass geringe Mengen des sogenannten Glückshormons in der Kakaopflanze enthalten sind.

Das alleine ist aber trotzdem nicht der Grund für unser schier unersättliches Verlangen nach Süßem. Dafür ist nämlich die Evolution gemeinsam mit unseren Genen verantwortlich. Wissenschaftler sprechen bei diesem Phänomen von genetischer Süßpräferenz.

Als sich anno dazumal Urmenschen mit richtig Kohldampf auf die Suche nach Essbarem machten, mussten sie sich vorsichtig durch die Natur kosten. Ein langwieriger und oft enttäuschender Prozess.

Dabei wurde schnell klar, dass süße Pflanzen einen ganz gewaltigen Vorteil haben: Sie sind nämlich meist nicht giftig. Ganz im Gegenteil zu bitteren Pflanzen. Diese lebensrettende Information wurde darum in unserer DNA abgespeichert und über Generationen weitergegeben. 

 

 

13.10.2016