Ausgabe 197, Management-Tipps, Porträts

17 Fragen an Yossi Eliyahoo

Hospitality-Guru und Gastro-Innovator: Yossi Eliyahoo krempelt mit seiner Entourage Group nicht nur die Gastronomie Amsterdams radikal um.

Text: Marion Wolf     Fotos: Marinke Davelaar, rob ter bekke | fotografie, ewout huibers, Sivan Askaya, dan peretz, beigestellt

Yossi Eliyahoo

Momo, Izakaya, The Butcher, The Duchess, Mr Porter und Shirkhan sind die klingenden Namen der High-End-Konzepte des gebürtigen Israeli Yossi Eliyahoo, die alle ihren Anfang im pulsierenden Amsterdam nahmen. Heute gehören zur Entourage Group zwölf Locations in fünf Städten mit über 500 Mitarbeitern, davon allein 150 Köche. Dabei laufen Management, Investitionen und Betrieb direkt über Eliyahoos Firma. Egal, ob Edel-Japaner oder Steak-House, der Fokus des Gastro-Unternehmers liegt auf den Details – im Design und kulinarischen Konzept –, um den Besuch für den Gast zur außergewöhnlichen Erlebnisreise zu machen. Ein Signature neben den offen gestalteten Räumen und Küchen, die stylishen 360-Grad-Bars wie im Mr Porter im W Hotel in Amsterdam. Erst im Juni 2016 eröffnete das Steak- und Burgerlokal The Butcher im Sir Savigny Hotel in Berlin, für Ende 2016 ist die Eröffnung des bereits als Asia-Hotspot in Amsterdam erfolgreichen Izakaya geplant. 2017 sollen weitere Restaurants auf Ibiza, in Mailand und München sowie ein The Butcher Ibiza folgen.

1. 2016 ist mit der Expansion außerhalb der Niederlande ein wichtiges Jahr für die Entourage Group. Warum war die Zeit reif dafür?

2008 hat alles mit dem Momo in Amsterdam angefangen. Die letzten acht Jahre habe ich mich auf den Markt der niederländischen Hauptstadt konzentriert und von dort aus viele Marken aufgebaut – wegen des Markts und der Geschäftsmöglichkeiten, die uns Amsterdam geboten hat. Jetzt sind alle Marken stark und etabliert, deshalb war der richtige Zeitpunkt, um mit ihnen ins Ausland zu gehen.

13.10.2016