Ausgabe 198

Eat the Ball: Unser täglich Brot

Das junge Salzburger Unternehmen Eat the Ball zeigte im Rahmen des Bread-Lab in München, was so alles in seinen Brötchen steckt. Mit dabei waren der JUNGE WILDE 2005 Oliver Scheiblauer sowie Küchenrocker Christoph Brand.

Fotos: Eat the Ball

Oliver Scheiblauer und Christoph Brand

Zwischen Tradition und Innovation

Unglaubliche 500.000 Tonnen Brot werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen. Das sind rund 27 Prozent der Menge, die von privaten Haushalten gekauft wird – sprich zwölf Kilogramm pro Person.

Dem aber nicht genug: Die Zahl der Handwerksbäcker sinkt und stattdessen geht der Trend in Richtung Discount-Bäckereien. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zu den Werten, die gerade im deutschsprachigen Raum mit dem „täglich Brot“ verbunden werden: Qualität und Tradition.

Eat the Ball möchte die Bedeutung des Brotes darum wieder ins Bewusstsein der Menschen bringen. Deshalb trafen sich am 7. Oktober Blogger und Food-Journalisten zum ersten Eat-the-Ball-Bread-Lab in München, um sich zum Thema Brot auszutauschen und neue Rezepte zu testen.

Dipl.-Ing. Michael Kleinert gab in seinem Vortrag Hintergrundinfos zum Thema „Brot zwischen Tradition und Innovation“.
Ein Team von Starköchen, darunter Oliver Scheiblauer, JUNGER WILDER 2005, Christoph Brand, der Rock-Starkoch, sowie Foodstylist Harry Albel, zeigte den Teilnehmern neue Gerichte rund ums Brot und stellte dabei gesunde und vor allem leckere Burger-Rezepte vor.

Food-Knipser Peter Baier gab dazu nützliche Tipps und Tricks für das perfekte Shooting. Das junge Salzburger Unternehmen Eat the Ball setzt sich für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln ein.

In dem innovativen Herstellungsverfahren „pro.ferment.iced“ wird das Brot bei weit niedrigeren Temperaturen und bei einer längeren Produktionszeit als üblich schonend hergestellt. Dadurch bleiben mehr Nährstoffe und mehr Feuchtigkeit enthalten und das Brot hält länger frisch.

Das Brot einer neuen Generation

Eat the Ball, das in Form eines Erdballs, aber auch als Fußball, American Football oder Hockey-Puck erhältlich ist, kann im Tiefkühlfach eingefroren und je nach Bedarf wieder aufgetaut werden. Das hilft, Lebensmittelabfälle zu verringern.

Zudem muss das Brot aufgrund seiner speziellen Herstellung nicht energieaufwendig aufgebacken werden. Es genügt, das Brot bei Zimmertemperatur aufzutauen. Ein Eat-the-Ball-Multi-Brot deckt bis zu 20 Prozent des normalen Tagesbedarfs an Vitamin B1, B6 und B9.

Es ist besonders bekömmlich, sättigend und mit guter Butter hergestellt. Die Form ist cool, der Geschmack überzeugend und die Zutaten natürlich.

Mit dem Earthball hat das junge Unternehmen ein Produkt geschaffen, das durch sein Äußeres und seine inneren Qualitäten besticht und gleichzeitig zeigt, was dem Unternehmen wirklich am Herzen liegt: mehr Bewusstsein für unsere Ernährung und weniger Lebensmittelverschwendung.

Klare Botschaft

Tatkräftige Unterstützung bekommen die Brot-Macher von NHL-Eishockey-Crack Michael Grabner oder Fußball-Star David Alaba, der es auf den Punkt bringt: „Es gibt nur einen Ball, der wichtiger ist als der, mit dem ich spiele. Nämlich der, auf dem ich lebe.“

Den leckeren Imbiss in verschiedenen Ballformen gibt es in zwei Rezepturen: die Original Line als bekömmliche und hochwertige Alternative zu klassischem Weizengebäck und die Multi Line als dunkles multivitamin- und mineralstoffreiches Mehrkornbrot.

EAT THE BALL
www.eattheball.com

02.11.2016