Ausgabe 199

Salvis: Mehr als „nur“ Burger

Die Macher des Szenelokals Lucky Who in München wollen das Konzept zu einer Fusionküche weiterentwickeln. Das Step-by-step-Konzept von Salvis macht es möglich.

Fotos: Lucky Who

Lucky Who, München

Essen in Clubbar-Atmosphäre

Das Kerngeschäft der vier Macher von Lucky Who im Herzen Münchens setzt auf Essen in einer Clubbar-Atmosphäre, die im Verlauf des Abends aber mehr Bar-Charakter hat. Von Donnerstag bis Samstag werden dann ab 23 Uhr die Tische rausgeräumt und es wird zu coolen Clubsounds abgetanzt. So flexibel wie das Lucky Who soll auch das Speisekonzept sein. „Wir wollen unsere Karte erweitern – von Burgern hin zu einer Fusion-Kitchen mit mexikanischen, orientalischen und asiatischen Elementen switchen“, beschreibt Geschäftsführer Oscar Schlehaider die Überlegungen, die schon vor etwa eineinhalb Jahren ins Rollen kamen und jetzt mit einem Umbau der Küche möglich werden.

An erster Stelle bei der Planung stehen zum einen die Flexibilität und zum anderen die Kosten. Schlehaider und seine Geschäftspartner Achim Penker, Bob von Kotze und Daniel Fischer sind alle recht jung und kommen eigentlich aus dem Veranstaltungs- und Clubbereich. „Wir sind also in Sachen Speisegastronomie keine Vollprofis. Deshalb haben wir den Laden, als wir ihn vor drei Jahren übernommen haben, mit Billiggeräten ausgestattet – und wer billig kauft, kauft zweimal.“ Beim Umbau holten sie sich jetzt mit Küchenplaner Andreas Bundel von Salvis einen Vollprofi ins Haus, der aus dem Budget und den kleinen Küchenabmessungen im Lucky Who das Beste rausholen möchte. „Es muss nicht immer ein Großküchenprojekt der Superlative sein, das man in Perfektion umsetzt. Wichtig ist, dass sich eine Küche an eine neue Speisekarte und ein erhöhtes Gästeaufkommen anpassen lässt und flexibel umrüstbar ist“, weiß der ehemalige Küchenchef aus eigener Erfahrung.

Lucky Who, München

Flexibles Step-by-step-Konzept

„Die Küche ist bei uns eine starke Säule. Wir haben oft Firmenveranstaltungen mit bis zu 400 Leuten, die mit der kleinen Küche nur schwer oder teilweise gar nicht realisierbar waren“, daher ist für Oscar Schlehaider das Ziel, 200 Essen am Abend ohne Probleme aus der Küche schicken zu können. Im Januar und Februar 2017 geht der Umbau los, bei dem in einem ersten Schritt die wichtigsten Profigeräte wie Grillplatten, Fritteusen und Kombidämpfer eingebaut werden. Die Grundlagen für die Erweiterung werden direkt gelegt, um in einem Step-by-step-Konzept möglichst viel Thermik auf wenig Fläche unterzukriegen.

www.luckywho.de

www.salvis.ch

24.11.2016