Ausgabe 205, Porträts

Silvio Nickol: Der große Unbekannte

Wenn jemand den Titel Mister Nice Guy verdient hat, dann Silvio Nickol. Wie es der smarte Ehrenmann auch ohne Ellbogen an die Spitze geschafft hat.

Text: Georg Hoffelner     Fotos: Claudio Martinuzzi, Palais Coburg

Penibler Kreativer

Bescheidenheit als Tugend, Zielstrebigkeit als Stärke: Silvio Nickol hat es unter die vier besten Köche Österreichs geschafft und den dritten Stern fix anvisiert. Der gebürtige Sachse gilt als extrem zurückhaltend und lässt im Interview doch hin und wieder tief blicken.

Man findet sehr wenig über Sie im Netz. Achten Sie da speziell darauf?

Silvio Nickol: Ja, ich achte tatsächlich sehr bewusst darauf. Ich weiß, dass viele Köche das Web und die sozialen Netzwerke anders nutzen, auch permanent ihre Foodbilder posten, aber ich konzentriere mich da dann doch lieber aufs Kochen! Für PR-Angelegenheiten haben wir natürlich kompetente Mitarbeiter im Haus und ich denke ganz einfach, dass das ausreichen muss.

Was mir aber auch aufgefallen ist, ist, dass auch sehr wenige Artikel oder Interviews zu finden sind.

Nickol: Vielleicht ist das Interesse an meiner Person auch nicht so groß.

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02.05.2017