Ausgabe 206, Porträts

Manuel Ressi: Bärenstark im Kärntner Eck

Vom Wiener Steirereck zu Kärntens Local Hero: Manuel Ressi hat die wachen Gaumen im Gailtal erregt und verblüfft Foodies in seinem Bärenwirt.

Branchenliebling

Dass Jungköche von der aktuellen österreichischen Elite wie Thomas DorferSilvio Nickol oder Andreas Döllerer schwärmen, ist nachvollziehbar. Was aber nach wie vor erstaunt: wie ehrfürchtig beinahe alle Shootingstars der Alpenrepublik von einem gebürtigen Gailtaler reden. Fällt nämlich der Name Ressi, dann bekommt man unmittelbar Superlative um die Ohren geblasen.

Warum dem so ist, versteht man schnell, wenn man weiß, dass Ressi elf Jahre lang Sous Chef von Heinz Reitbauer jun. im Wiener Steirereck war. Da haben natürlich viele der aktuellen Nachwuchsköche in seine Töpfe geblinzelt und den talentierten Kärntner Koch schätzen gelernt. Dabei schien eine große Karriere in Österreichs Fine-Dine-Tempel Numero uno anfänglich gar nicht möglich: „Als ich im Steirereck, noch an der alten Adresse, genommen wurde, waren da sämtliche Granden tätig: Walter Schulz am Gardemanger, Toni Schrei als Sous Chef, Helmut Österreicher als Küchenchef und Pâtisserie-Chef Bernd Stroissmüller“, schildert Ressi seinen Beginn an der Kultadresse.

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18.05.2017