Ausgabe 214

Der Aumaerk-Geschmack beginnt auf der Wiese

Aumaerk hat es durch höchste Anforderungen an seine Lieferanten zur Fleischinstanz Nummer eins geschafft.

Fotos: Hans Schubert

Natürliches, klares Wasser. Frische, reine Luft, herrliche Landschaften und faszinierte Fleischexperten. So präsentierte sich die Szenerie, als das Aumaerk-Team ausrückte, um wieder einmal einen ihrer Produzenten zu besuchen. Denn vor allem die Landwirte sind es, die mit der Zucht außergewöhnlicher Rinder Foodies die Chance geben, einzigartige Fleischqualitäten zu entdecken.

Aumaerk

Aumaerk stellt höchste Anforderungen an seine Lieferanten und kennt sie persönlich. Denn als Wiener Fleischmanufaktur setzt das Unternehmen nicht nur im eigenen Betrieb und bei seinem Fleisch, sondern auch bei zuliefernden Betrieben und Höfen auf beste Qualität und Nachhaltigkeit von der Aufzucht bis zur Schlachtung.

Daher stehen auch immer wieder Besuche bei Top-Produzenten wie etwa Andreas Erber an. Gemeinsam mit seiner Frau Regina bewirtschaftet der Vollblutbauer 43 Hektar Grund mit 135 Milchkühen, Jungvieh sowie 70 Mastkalbinnen. Aumaerk bezieht bei ihm Qualitätskalbinnen und weiß den hohen Level zu schätzen. Denn der visionäre Landwirt füttert seinen Kalbinnen nur das zu, was auf seinem eigenen Grund und Boden wächst.

Die Fleischexperten legen besonderen Wert darauf, ihre Lieferanten persönlich kennenzulernen und deren Betriebe nach strengen Qualitätskriterien zu prüfen. „Denn der beste Geschmack beginnt für uns schon auf der Wiese“, verdeutlicht Oliver Scheiblauer die Firmenphilosophie. „Wir auditieren unsere Betriebe, von denen wir unsere Fleischwaren beziehen, sehr genau und achten darauf, dass die Aufzucht in herrlicher Umgebung und die Schlachtung wirklich würdevoll stattfindet.“

Der Erfolgslauf von Aumaerk ist dabei beeindruckend: Innerhalb kürzester Zeit haben sich Oliver Scheiblauer, Alexander Eichinger und Dr. Harald Neumaerker zu einer viel beachteten Größe der Fleischszene hochgearbeitet. Mit Neugier und unermüdlichem Perfektionismus liefern die drei Produkte zum Niederknien. Doch wie haben sie es geschafft, eine derartige Qualität aufzubauen? Im Laufe der Zeit haben die Menschen ja schon sehr viele verschiedene Wege beschritten, um Fleisch saftig, zart und mürbe zu machen. Viele dieser Wege hat man heute wieder vergessen. Aumaerk hat 15 Jahre lang in allen Erdteilen geforscht und das Beste aus den verschiedensten Kulturen zusammengetragen.

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Zufrieden: Stolz präsentiert die Aumaerk-Mannschaft den Produktkatalog.
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In seinem Element: Andreas Erber ist Bauer mit Leib und Seele.
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Glückliche Tiere: Die Kühe bekommen bei Andreas Erber viel Auslauf.
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Spitzenkoch Oliver Scheiblauer nimmt den Betrieb von Andreas Erber genau unter die Lupe.

Das visionäre Unternehmen beschäftigt sich mit jedem einzelnen Stück Fleisch 192 Stunden mit besonders viel Liebe, Geduld und Hingabe. Dabei verzichtet man grundsätzlich nicht nur auf jegliche Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, sondern schöpft auch aus jahrtausendealtem Wissen über die Veredelung des Fleisches. Die Basis dieser Arbeit sind jedoch nachhaltig aufgezogene, gesunde Tiere. Denn Qualität schmeckt man.

Respekt vor Tier und Umwelt

Nur wer Tieren und Menschen wertschätzend begegnet und Respekt vor der Umwelt hat, kann Lieferant und Partner der Aumaerk-Fleischmanufaktur werden. Artgerechte Aufzucht und Haltung, Fütterung ohne genveränderte Zusätze, humane Schlachtung und richtige Verarbeitung sind wesentliche Qualitätskriterien.

Wer mit Aumaerk zusammenarbeitet, muss nicht nur vorgeschriebene Hygienestandards erfüllen, sondern auch die Werte teilen. Dabei stellt das Unternehmen höchste Anforderungen an zuliefernde Betriebe und verwendet nur ausgezeichnetes Fleisch für seine Produktion. Denn eines ist klar: Ohne erstklassiges Grundprodukt helfen auch die geheimen 19 Veredelungsschritte von Aumaerk nichts.

Fleisch aus Österreich

Aumaerk ist sich seiner Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit bewusst: „Deshalb beziehen wir bei Rind, Kalb, Schweinen und Hühnern zu 100 Prozent Fleisch aus Österreich“, erklärt Alexander Eichinger. Die Tiere wurden im Inland geboren, aufgezogen und geschlachtet, auch das verwendete Futter stammt aus Österreich.

„Einzig Gänse und Enten für unsere Manufaktur beziehen wir von geprüften Betrieben aus Ungarn.“ Warum? Der Bedarf nach diesem Fleisch kann allein in Österreich nicht gedeckt werden. „Deshalb haben wir persönlich Betriebe ausgewählt, die zertifiziert und vor allem spezialisiert sind. So können wir für die artgerechte Aufzucht und das Wohl der Tiere garantieren“, sagt Eichinger.

Weil die höchste Qualität des Sortiments an oberster Stelle steht, dürfen nur die besten Zutaten das beste Fleisch der Welt veredeln: hochwertiges Salz und ausgewählte Gewürze. Sonst nichts. Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder andere Zusatzstoffe haben in den Produkten keinen Platz – weder heute noch in Zukunft.

Aumaerk ist davon überzeugt, dass die besten Grundprodukte ausreichen, um den besten Geschmack zu erzielen. „Doch wir gehen noch einen Schritt weiter: Wir bieten nicht nur Fleisch ohne Zusatzstoffe, das gesamte Aumaerk-Sortiment besteht aus natürlichen Zutaten und Inhaltsstoffen“, zeigt sich Scheiblauer begeistert. Die hausgemachten Saucen werden ausschließlich mit viel Liebe und Geduld sowie Gewürzen, Fleisch, Gemüse und Milchprodukten aus Österreich zubereitet.

www.aumaerk.at

03.11.2017