Ausgabe 214

Genuss-Know-How mit Nannerl

Konstante Produktqualität: Mit unbändiger Innovationskraft schafft der Salzburger Lebensmittelproduzent Nannerl Verlässlichkeit gepaart mit höchster Qualität.

Fotos: Uwe Kurenbach, www.nannerl.at

Nannerl

Sie verfügen ja über ein überzeugendes Produkt Know-how: In welchen Bereichen können Sie Gastronomen aktuell am Besten unterstützen?

Markus Pfarrhofer: Ich denke, unser größter Vorteil liegt in unserer Gesamtheit. Wir haben über unseren Außendienst viele Ohren am Markt, um die Bedürfnisse der Gastronomen aus erster Hand zu erfahren, diese fließen unmittelbar in unsere hochprofessionelle Produktentwicklung ein und in kürzester Zeit können wir bereits fertige Problemlöser unseren Partnern in der Gastronomie und bei den Großverbrauchern zur Verfügung stellen. Das beweisen wir in den Küchen mit Essigen, Ölen und Gewürzen genauso wie mit hervorragenden Suppen, Saucen oder Granulaten. An der Bar punkten wir mit Danzka Vodka, Radeberger sowie mit Alpenschnaps-Bränden. Beim Aprèsski dürfen Kleiner Feigling oder unser Alpen Max Jagatee nicht fehlen. In Summe können wir in allen Bereichen für den Gastronomen unterstützend wirken.

Ein Bereich, der jederzeit professionelle Unterstützung verträgt, ist der Frühstückssektor: Durch welche Innovationen oder Produkte sind Sie hier zuverlässiger Partner?

Pfarrhofer: Den Frühstückssektor bedienen wir einerseits mit einer Vielfalt von Getränkekonzentraten, die über unterschiedliche Dispenser-Systeme vom Gast am Buffet genossen werden können. Die Bandbreite erstreckt sich vom 100-Prozent- Fruchtsaft über Nektare und Bio-Getränke bis hin zu erfrischenden Fruchtsaftgetränken. Mit dem Angebot von Alpendrink schaffen wir einen perfekten Start in den Tag. Eine breite Auswahl an hochwertigen Müslis rundet die Frühstückspalette aus dem Hause Nannerl für die Gastronomie und Hotellerie ab. Für unsere Kunden aus dem Care-Bereich bieten wir darüber hinaus mit hochkalorischem Cappuccino und einem speziellen Porridge geschmackliche und funktionelle Unterstützung.

Gerade bei den Arbeitsabläufen kann ja in vielen Küchen noch sehr viel optimiert werden. Wo setzen Sie hier an?

Pfarrhofer: Convenience-Produkte sind meiner Meinung nach aus einem Großteil der Betriebe nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung wird einerseits durch einen fortschreitenden Fachkräftemangel und andererseits durch strengere Hygienevorschriften gestützt. Wir sehen uns bei Nannerl mit unseren Produkten grundsätzlich als „Unterstützer der Köche“ – wir wollen den Kochberuf keinesfalls ersetzen. Demzufolge bringen wir keine Fertiggerichte auf den Markt, sondern solide, saubere Grundprodukte, die auf den Punkt unterstützen, aber auch jederzeit vom Koch mit einer persönlichen Note verfeinert werden können. Der große Vorteil bei Nannerl ist, dass wir tailor made unterstützen können – somit direkt auf den jeweiligen Kundenprozess eingehen. Mittlerweile haben wir Gastronomie-Partner, die Teilprozesse aus der Küche an uns auslagern. Unsere Produktentwicklungsabteilung entwickelt gemeinsam mit den Küchenverantwortlichen Basis- bzw. Vormischungen auf, die dann À-la-minute in der Küche aufgebaut werden können. Die Vorteile für die Küche: standardisierte Basis sowohl hinsichtlich Geschmackssicherheit als auch in Richtung Lebensmittelsicherheit, permanente Verfügbarkeit trotz schwankender Personalressourcen. Und durch die Optimierung der Arbeitsabläufe ergibt sich auch eine Gesamtkostenersparnis.

Nannerl
Der Mann dahinter: Markus Pfarrhofer ist Kopf und Herz von Nannerl.
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Produktvielfalt par excellence: Bei Nannerl steht professionelle Unterstützung ganz oben.

Auch im Bereich der Nachhaltigkeit sind Sie durch Ihr Angebot eine wichtige Stütze der Gastronomen. Wie äußert sich das im Detail?

Pfarrhofer: Das ist eine sehr wichtige Frage und wir versuchen, uns diesem Thema auf vielen Ebenen zu nähern. Das beginnt schon beim Einkauf bzw. bei der Auswahl der Vorlieferanten. Wir versuchen, so regional wie möglich einzukaufen, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten; bei Produkten, wo dies nicht möglich ist, achten wir auf nachhaltigen Anbau, kaufen bei nachhaltig zertifizierten Lieferpartnern usw. Wir haben darüber hinaus das Glück, aufgrund unseres neuen Produktionsgebäudes unter sehr guten technischen Rahmenbedingungen produzieren zu können – also auch hier ressourcenschonend zu agieren. Unsere Produkte zeichnen sich über die „Nichtinhaltsstoffe“ aus – frei von gehärteten Fetten, chemischer Konservierung, künstlichen Farbstoffen … ist für uns genauso selbstverständlich wie der Verzicht auf beispielsweise Zuckercouleur im Balsamico- Essig. Last, but not least sind wir seit Jahren Mitglied von United Against Waste oder unterstützen regionale Salzburger Projekte wie die Tafel oder VIEW.

Wo wird die Reise in Zukunft hingehen?

Pfarrhofer: Schwer zu sagen: Unser Markt wird aus meiner Sicht auch in den nächsten Jahren durch mangelnde Fachkräfte und internationale Regulierung beeinflusst werden. Gleichzeitig bin ich immer wieder beeindruckt, mit welch kreativen Konzepten Gäste gewonnen und begeistert werden. Diese große Bandbreite muss auch von der Lieferantenseite abgedeckt werden. Ich denke, dass wir bei Nannerl durch unsere Kreativität und Flexibilität sowie unsere Professionalität genau dafür gut aufgestellt sind. Somit wird für Nannerl die Zukunft hoffentlich so spannend und erfolgreich verlaufen wie die letzten Jahre.

www.nannerl.at

03.11.2017