Ausgabe 217, F&B Know-how

Algencheck: Auf zu grünen Ufern

Algen können mehr, als Reis in Sushi zu verwandeln. Wo und wie sie wachsen, was außer Salz noch in ihnen steckt und wie sie klassischen Gerichten einen Superfood-Touch geben, gibt’s hier im Algencheck.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Robin Kranz, Volker Hobl, Klaus Mellenthin, Shutterstock

Mit dem Kopf unter Wasser: Wer glaubt, Algen schmecken nur salzig, der hat sich noch nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt. Für Otto Koch, Spitzenkoch und Liebhaber des grünen Superfoods, steht fest: „Algen sind nicht nur salzig. Manche schmecken zitronig, andere wie Krustentiere, wieder andere haben ein leichtes Trüffelaroma.“ 

Mit der Reise zum Algenproduzenten Antonio Muiños an der nordwestlichen Küste Spaniens hat sich Kochs Verhältnis zu Algen geändert. Schon vor dem Besuch des Algenproduzenten hat Koch immer wieder mit Algen wie Wakame oder Kombu und Küstengemüse wie Eiskraut oder Queller gearbeitet. 

Starke Männer beim Algenfischen: An der Atlantikküste Spaniens wird wild geerntet.

Nach der Reise allerdings hat sich eine neue Welt für Koch aufgetan: „Die Vielfalt ist beeindruckend. Die Konsistenzen, Farben und Geschmäcke werden einem erst bewusst, wenn man die frischen Produkte probieren kann. Allerdings versaut es dich auch, weil du immer nach dieser ausgezeichneten Qualität suchen wirst.“ 

Das Ziel der Reise lag darin, zu erfahren, ob Algen wirklich so vielversprechend sind wie ihr Ruf. Sind sie das Lebensmittel der Zukunft? Die Alternative für Veganer und Vegetarier? Die Lösung des globalen Ernährungsproblems? Für Koch ist die Antwort ein klares Ja – auf alle Fragen.

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01.02.2018