Ausgabe 217

Inspiration: Bob Bob Ricard in London

Luxus und Pomp im 20er-Jahre-Chic mit innovativem Preissystem: Ist im Bob Bob Ricard weniger los, bezahlt man auch weniger.

Text: Sissy Rabl     Fotos: Paul Winch-Furness

Bekannt als das Restaurant mit dem höchsten Champagner-Konsum in ganz Großbritannien, ist im eleganten russisch-englischen Restaurant Bob Bob Ricard ein neuer Coup geplant: Die Preise für Speisen sollen ab jetzt je nach Auslastung fluktuieren.

INSPIRATION: BOB BOB RICARD IN LONDON

Außerhalb der Spitzenzeiten kann ein Gericht dann bis zu 25 Prozent weniger kosten als regulär. Russischer Osietra-Kaviar könnte dann Montagmittag nur mehr umgerechnet 41 Euro statt der bisher üblichen 56 Euro an einem Samstagabend kosten.Der russische Inhaber und Betreiber Leonid Shutov hat sich dabei vom Business-Modell der meisten Fluglinien inspirieren lassen.

Shutov ist bekannt für ausgefallene Ideen: Der Champagner-Button ist legendär, untypisch für luxuriöse Restaurants in dieser Preisklasse sind außerdem die Tischnischen, die man sonst nur aus American Diners kennt. Leider gilt der Preisnachlass nicht für Champagner oder sonstige Getränke.

Generell bietet das Bob Bob Ricard russisch-englische Klassiker neu interpretiert und auf hohem Niveau: Von Hummer-Makkaroni and Cheese bis Lachs-Tatar ist alles dabei. Auch Wodka-Shots gekühlt auf minus 18 Grad stehen hoch im Kurs. Nastrovje!

Speisen und Getränke: Eine Kombination aus russischem und englischem Comfort Food auf höchstem Niveau.

Luxusfeature: An jedem Platz gibt es einen Knopf, nur um Champagner zu bestellen. 

www.bobbobricard.com 

01.02.2018