Ausgabe 217, Porträts

Sascha Marx: Der Teaminator

Er kam, sah und siegte: Sascha Marx ist der erste General Manager im Schlosshotel Velden, der dem traditionellen Haus am Wörthersee wieder zu einem Höhenflug verhilft. Doch er selber bleibt mit beiden Beinen am Boden.

Text: Andrea Böhm     Fotos: Claudio Martinuzzi, Robert Reck, Falkensteiner Hotels & Residences, Mag. Gert Steinthaler, Helge O. Sommer, beigestellt

Gerade hat er erfolgreich eine Qualitätsüberprüfung von „Leading Hotels of the world“ hinter sich gebracht. Es ging um emotionale Koeffizienz am Arbeitsplatz. Unter den Luxushotels wird in Zukunft vermehrt auf Individualität und Gastgebertum gesetzt. „Das kommt uns natürlich sehr entgegen, da wir das ja ohnehin leben“, meint der General Manager leichthin und freut sich über den sehr positiven Verlauf der Überprüfung.

Man kommt nicht umhin anzunehmen, dass alles, was der 42-Jährige anfasst, zu Gold wird. Vielleicht ist die tiefe Verwurzelungen mit der Hotellerie sein Geheimnis des Erfolges. Der gebürtige Kölner wächst mit in der Branche arbeitenden Eltern auf. Nach pubertären Ideen Archäologe à la Indianer Jones oder Pilot, frei nach Top Gun, zu werden, landet der junge Sascha doch in der Hotellerie und erinnert sich: „Ich hatte nie den Plan Hoteldirektor zu werden. Ich wollte nach der Schule einfach anpacken, was tun, was lernen.“

Naheliegend, dass dem gelernten Hotelfachmann zunächst die Arbeit in der Gastronomie großen Spaß gemacht hat: „Da war die meiste Hektik, Action und es kam auf einen persönlich an.“

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01.02.2018