Ausgabe 219, Porträts

K.F. Seetoh: Das Gesetz der Strasse

Er ist der Guru der südostasiatischen Street-Food-Szene: K.F. Seetoh erklärt das Erfolgsrezept für die Branche und sein neues Konzept in Manila.

Text: Sissy Rabl     Fotos: Flo Smith, Shutterstock

Es zischt, es brutzelt, es dampft. Von jeder Ecke dringen würzige Aromen in die Nase. In kleinen Trauben sammeln sich Menschen emsig plaudernd vor Essensständen oder um Food Trucks, im Hintergrund die Straße. Das ist Street Food, wie man es hauptsächlich aus dem Urlaub kennt. Während es sich dabei in weiten Teilen Europas eher um einen Trend handelt, der mit der Jahrtausendwende kam, hat Street Food vor allem im asiatischen und lateinamerikanischen Raum eine lange Tradition. 

Wie zum Beispiel in Manila, der Hauptstadt der Philippinen. In der Millionenstadt machen Food Courts der herkömmlichen Gastronomie Konkurrenz und hier ist es auch, wo K.F. Seetoh, der legendäre Street-Food-Guru aus Singapur, vor einigen Monaten im dritten Jahr in Folge den World Street Food Congress veranstaltete. Dort hat er 28 Street-Food-Master aus zwölf verschiedenen Ländern wie Anthony Bourdain, Ruth Alegria und Andy Yang zusammengetrommelt, um sich in Diskussionen fachlich auszutauschen und Street-Food-Größen von allen fünf Kontinenten miteinander zu vernetzen.



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15.03.2018