Ausgabe 219, Konzepte & Openings

MAST Weinbistro: Wiener Weindealer

Kein Alkohol ist auch keine Lösung: Für die zwei Sommeliers Matthias Pitra und Steve Breitzke gab es nur eine Wahrheit für ihr Konzept zum Weinbistro Mast. Gemeinsam mit Koch Martin Schmid sorgen sie in Wien für den richtigen Stoff im Glas und auf den Tellern.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Thomas Haindl, MAST

Ausschließlich im Sortiment: Weine von naturnah arbeitenden Winzern. Aber: „Schmeckt ein naturnaher Wein zum Kotzen, kommt er trotzdem nicht auf die Karte“, erklärt Steve Breitzke, Sommelier und die eine Hälfte von MAST. 

Um genau zu sein, die hintere Hälfte: ST sind die Anfangsbuchstaben seines Vornamens. MA kommt von Matthias Pitra. Die zweite Hälfte hinter dem Weinbistrokonzept im 9. Wiener Stadtbezirk.

„Der Geschmack ist die Grundvoraussetzung. Wenn wir uns geschmacklich für einen Wein entscheiden, wollen wir ganz genau wissen, wie die Winzer arbeiten. Wir haben zu 100 Prozent naturnah arbeitende Winzer auf der Karte. Das bedeutet, dass viele bio- oder Demeter-zertifiziert sind.“ Damit ist das Weinkonzept – zumindest im Kern – recht schnell und einfach erklärt.

Geschmacksgetrieben und bewusst nachhaltig wählen Pitra und Breitzke ihre Weine aus. Es soll schließlich nur der beste Stoff an ihre Kunden weitergegeben werden. 

Breitzke: „Wir wollen die Menschen zum Wein führen und sie nicht verschrecken. Deshalb legen wir auch so viel Wert auf die Geschichte der Flaschen und der Winzer.“ Breitzke kann zu jedem der 500 verschiedenen Weine eine Geschichte erzählen. Viele von den Winzern kennen die zwei Sommeliers Breitzke und Pitra persönlich.

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15.03.2018