Ausgabe 221

Inspiration: Knödelmanufaktur in Wien

Ein Wiener Trio lässt die österreichische Knödelkultur neu aufleben.

Text: Sissy Rabl     Fotos: beigestellt

Ob man es nun als Kloß oder Knödel bezeichnen mag, wichtig ist eigentlich nur, was drin ist. Die Knödel Manufaktur im achten Wiener Gemeindebezirk hat es sich mit ihrer Eröffnung im Sommer 2017 zur Aufgabe gemacht, die Grenzen der kleinen Teigkügelchen auszutesten.

Die Klassiker: Marillenknödel

Je nach Anlass, Lust und Laune variiert das Angebot des kleinen Lokals und man kann sich sowohl durch süße als auch durch pikante Varianten ihrer Kartoffelknödel kosten. Am Gründonnerstag gab es da zum Beispiel einen Spinatknödel, im Herbst einen Kastanienknödel mit Rum, zu Halloween einen Apfel-Kürbis-Knödel und zu Mozarts Geburtstag einen Marzipan-Nougat-Knödel im Stil der Salzburger Mozartkugeln.

Klassiker wie Marille, Zwetschge oder Himbeer-Topfen sind das ganze Jahr über erhältlich. Dabei pendeln sich die Preise zwischen drei und vier Euro pro Knödel ein. Das Gründertrio Daniel, Alen und Maja will mit seinem Konzept die Knödeltradition in Österreich wieder aufleben lassen. Ihrem Namen bleiben sie übrigens auf ganzer Linie treu: Sowohl das Interieur des kleinen Ladens als auch die Knödel sind hand- und hausgemacht.

Konzept: Ein Wiener Trio lässt die österreichische Knödelkultur neu aufleben.

Speisen: 14 verschiedene Knödelvariationen mit je nach Anlass wechselndem Angebot.

www.knoedelmanufaktur.at

 

 

30.04.2018