Ausgabe 223, Porträts, Events & Awards

MASTERCLASSES: Die große Liebe

Die sensationellen MASTERCLASSES sorgten für viele Ahs und Ohs bei den Zuschauern an den Tischen und auf der Tribüne. Volle Konzentration hieß es dafür bei den produktverliebten Köchen hinter dem beliebten Chef’s Table der CHEFDAYS.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Helge O. Sommer, Monika Reiter, Sascha Pseiner, Gregor Grininger, Michael Fiedler

Köche sind heißblütige Liebhaber. Ihre einzig wahre große Liebe gilt ihren Produkten. Sie staunen, drehen und wenden, streicheln, putzen, tüfteln und testen, kosten, schneiden, brutzeln, begutachten, liebkosen ihre Produkte mit so viel sorgsamer und aufopferungsvoller Zuneigung, wie man sie bei den meisten Menschen nur gegenüber einem Hundewelpen beobachten kann. 

Für die kochende Fraktion klar: Nur wenn das Produkt in Topform ist, kann auch das Gericht seine volle Kraft entfalten. Schlechte Ausgangsprodukte werden es nur in den seltensten Fällen in die Nähe eines kochenden Gaumens schaffen. Geschweige denn in die Nähe eines Gastes.

Feuer frei: Für zwölf glückliche  Menschen bereitete Lukas Mraz in kürzester Zeit sechs Gerichte zu.

Und genau diese Liebe bewiesen die elf Spitzenköche samt Anhang bei den MASTERCLASSES der CHEFDAYS 2018 in Österreich. Sie hatten 30 Minuten Zeit, ihre Art zu kochen, zu liebkosen und wertzuschätzen hinter dem Herd mitten in der Messehalle in Graz darzustellen. 30 Minuten, in denen zwölf bis 16 Menschen glücklich gemacht wurden. 

Denn sie durften kosten, schmecken, probieren, trinken und genießen, was Thomas Dorfer, Harald Irka, Lucki Maurer, Hendrik Otto und Co. servierten. 

Um Teil dieser elitären Gruppe sein zu dürfen, musste man sich als CHEFDAYS-Besucher auf der Internetseite anmelden – kostenfrei, aber eben: First come, first serve. Bei den kommenden CHEFDAYS in Berlin wird es ebenfalls die Möglichkeit geben, den ausgewählten Spitzenköchen über die Schulter zu schauen und ihre Gerichte zu probieren.

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21.06.2018