Ausgabe 226

Arbeiten in Graz

Extrem vielseitige Gastronomie trifft auf entspannte Gäste: In der Genusshauptstadt Graz erleben motivierte Expats ein Mekka der Kulinarik und Möglichkeiten. Dazu gibt’s höchste Lebensqualität ohne Starallüren gratis. Ein Liebesbrief an die Homebase von ROLLING PIN.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Michael Königshofer, Monika Reiter, Gerhardt Eckart, Werner Krug, Wolfgang Hummer, Claudio Martinuzzi, beigestellt

Graz ist ein Lebensgefühl

In der zweitgrößten Stadt Österreichs stimmt das Gesamtpaket: Hier gibt es Haubenlokale, Sternehotels, individuelle Konzepte, außergewöhnliche Gastronomen und engagierte Hoteliers, gemütliche Cafés sowie jede Menge entspannte Einwohner und genug Touristen, aber nicht zu viele. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, um es sich richtig gut gehen zu lassen. Und um Karriere mit seinem eigenen Ding zu machen. Denn die Grazer lieben das gute Leben und die Gastfreundschaft.

Der Name ist Programm: Als Genusshauptstadt Österreichs bietet Graz  nicht nur optimale Lebensqualität,  sondern auch eine abwechlungsreiche und spektakuläre Gastronomie.

Gehobene Küche trifft in Graz auf lockere Konzepte mit Wumms und Gäste, die es einem Koch oder Servicemitarbeiter mit Leidenschaft sehr einfach machen. Das sah vor 15 Jahren aber noch ganz anders aus. Damals war die Stadt an der Mur wohl eher vergleichbar mit eingeschlafenen Füßen. 

Ein paar Partylokale und sonntags gab es lediglich den Mäcces, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Schwierig – um es freundlich auszudrücken. Heute hingegen boomt die Stadt. Kleine Cafés mit Wohnzimmercharakter, extrem coole Konzepte – vom Burger mit Dry-Aged-Fleisch über asiatische Küche mit Sternepotenzial bis zum Menü am Markt zum Niederknien –, individuelle Hotels mit Charme, urgemütliche Gastgärten im Hinterhof oder auf der Dachterrasse – in Graz fehlt es einem kulinarisch an nichts. 

Die Einheimischen sitzen hier zusammen mit Zugroasten (Wahl-Grazern) und Touristen. Von Letzteren gibt es genug, um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten, und genau so wenige, dass der Service meistens nicht genervt ist, weil alle zehn Minuten der Stuhl rotiert. In Graz bleibt man viel lieber einmal länger sitzen und genießt das Beobachten der Passanten und anderen Gäste.

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13.08.2018