Ausgabe 230

Arbeiten in Taipeh

Die fernöstliche Metropole hat für Touristen wie potenzielle Arbeitskräfte so einiges zu bieten: Kulinarik aus allen Ecken Asiens, eine boomende Gastronomie, die Berge im Rücken und die Sonne im Nacken.

Text: Sissy Rabl     Fotos: George Apostolidis, Shutterstock, beigestellt, Jay Cheng

Taipeh vereint Einflüsse aus ganz China, Japan, Südkorea und noch einigen anderen Ländern in einer einzigen Stadt – kulturell sowie auch kulinarisch. Die Gastronomie in der 2,67-Millionen-Einwohner-stadt ist in den letzten jahren förmlich explodiert und ist brutstätte für spannende kulinarische Tempel wie André Chiangs Mikrosaisonales Restaurant Raw oder den Palast Kantonesischer Küche Le Palais.

Geografisch hat Taipeh den Trumpf gezogen: Die fernöstliche Metropole liegt in einem Becken umgeben von Flüssen und Bergen und sattgrünen Landschaften bei gutem Klima und auf der Insel Taiwan. Die wiederum liegt im Westpazifik unweit vom chinesischen Festland und ist umringt von Japan, Südkorea, Malaysia und den Philippinen. Zugegeben: Das war historisch gesehen nicht immer von Vorteil und Taiwan kämpft heute noch um die vollkommene Unabhängigkeit vom Reich der Mitte. 

Gleichzeitig haben die internationalen Einflüsse der umliegenden Länder die Kultur und kulinarische Tradition des kleinen Inselstaates geprägt und ihn zu einem vielseitigen Urlaubsort und Arbeitsplatz geformt. Frische und qualitativ hochwertige Zutaten sind immer in Reichweite und das kulinarische Angebot reicht von japanischem Sushi über Küche aus allen Regionen Chinas bis hin zu internationalen Restaurants und heimischen Gerichten.

HIER registrieren

02.11.2018