Ausgabe 234

Chef of the Month: Michael Wolf

Der JUNGE WILDE hat sich in der Gastronomieszene Amsterdams einen Namen gemacht.

Fotos: Rinze Vegelien

Seitdem der gebürtige Vorarlberger im Jahr 2009 den Kampf um den Titel JUNGER WILDER für sich entscheiden konnte, ist kein Stein auf dem anderen geblieben.

Vor zehn Jahren wurde Michael Wolf der Titel JUNGER WILDER verliehen.

Heute, knapp zehn Jahre später, hat sich Michael Wolf in der Gastronomieszene Amsterdams, welche bekanntlich kein leichtes Pflaster ist, einen Namen gemacht. Und zwar mit seinem Restaurant Wolf Atelier.

Bei Sergio Herman und Dieter Koschina gelernt

Gelernt bei Küchengrößen wie Sergio Herman und Dieter Koschina, hat der Österreicher zuerst vier Jahre lang als Küchenchef im Restaurant Envy, ebenfalls in der Hauptstadt der Oranje, gearbeitet, bevor er schließlich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat.

Tatar von Langoustines, Bouillon von Dashi hollandaise und Heringskaviar.

Das Wolf Atelier steht ganz im Zeichen seiner Produktleidenschaft für Fisch- und Meerestiere. Sein Anspruch in der Küche ist es, mit seinen Kreationen die Gäste genauso zu beeindrucken, wie es die Location, ein prachtvoller Glasbau am nördlichen Ende der Amsterdamer Prinsengracht etwas abseits der typischen Touristenpfade, tut.

Glattbutt, Dill, Fenchel und Topinambur.
Wolfsbarsch, Hummer aus der Oosterschelde, Kartoffelcreme, Radieschen und Rote Beete.
Schokolade, Vanille, Karamell und Whisky.
Gebrannte Langoustine, Kartoffelsalat und holländische Garnelen.

Im Wolf Atelier können Gäste zwischen dem vier- oder fünfgängigen „The Collection“-Menü, dem wechselnden „The Temporary Exhibition“-Menü oder dem 15-gängigen „Atelier“-Tasting-Menü wählen.

Wolf will die Gäste aber nicht nur mit seiner Kochkunst beeindrucken, für Michael Wolf ist es das Zusammenspiel von Atmos­phäre, Getränken, Musik, Service und eben dem Menü, das die Stunden in seinem Atelier unvergesslich machen soll.

18.03.2019