Ausgabe 044, Management-Tipps

Warum Sie aus Ihren Mitarbeitern Mitunternehmer machen sollten.

Die Serie „TOP-Arbeitgeber“ zeigt Ihnen wie Sie idealen Mitarbeiter finden und an Ihr Unternehmen binden können.


das Küchen und Gastropersonal posiert vor einem riesengroßen Panoramafenster und vor einer langen weißgedeckten Tafel Ausgezeichnete Mitarbeiter gibt es leider nicht wie Sand am Meer, daher gilt es, stets gezielt nach dem bestqualifizierten Bewerber zu suchen. Mit dieser Serie möchten wir allen Dienst-gebern bei diesem schwierigen Findungsprozess unterstützend zur Seite stehen, um mit bewährten Maßnahmen die Auswahlverfahren zu optimieren und gute Kräfte langfristig an den Betrieb zu binden.
Wir wollen auch in diesem vorletzten Teil darauf hinweisen, dass man sich eine Menge wertvoller Zeit erspart, wenn man sich sofort an kompetente Fachleute wendet und ein Inserat in einem renommierten Magazin schaltet! Rolling Pin – Jobs & Business bietet sich dafür als verlässlicher Partner an: Alle Stelleninserate er-scheinen monatlich sowohl in gedruckter Form mit einer Auflage von durchschnittlich 25.000 Stück pro Ausgabe als auch im Internetportal unter www.rollingpin.eu, das monatlich von rund 60.000 Personen besucht wird, die weit über 700.000 Seiten aufrufen. So konnte Rolling Pin –
Jobs & Business seinen Inserenten im vergangenen Jahr mehr als 70.000 Bewerbungen vermitteln!

Feedback – Spiegel persönlicher Entwicklung

Eine gute Kommunikationsbasis gehört zu den wichtigsten Dingen im sozialen Leben – das gilt natürlich auch für das Bestreben, gute Mitarbeiter langfristig zu halten. Daher sollte man bereits beim Be-werbungsgespräch die zukünftige Art persönlicher Leistungs-rückmeldungen vereinbaren. Noch vor Betriebseintritt sollte sich der Arbeitnehmer nicht nur im Klaren sein, welche Regeln für ihn gelten, sondern auch in welcher Form seine Leistungen beurteilt werden. Von einer konsequent durchgeführten Leistungsbeurteilung profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer – also -keine Scheu vor regelmäßigem und persönlichem Feedback! Das erste konstruktive Feedback sollte am Ende der Probezeit stattfinden, um den Mitarbeiter auf eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Je nach Zufriedenheit kann zu diesem Zeitpunkt auch eine Verlängerung der Probezeit vereinbart werden. Niemand ist perfekt und man sollte im persönlichen Gespräch weder mit motivierendem Lob sparen noch mit konstruktiver Kritik! Diese sollte immer auf sehr freundliche und auf keinen Fall verletzende Weise geäußert werden. Nach der Probephase erweisen sich Feedbacks als Spiegel der persönlichen Entwicklung und Hilfe zur Umsetzung zukünftiger Zielsetzungen und sollten deshalb wenigstens einmal pro Jahr erfolgen.
Als Beurteilungskriterien dienen insbesondere das persönliche und soziale Verhalten sowie die messbare Arbeitsleistung des Arbeitnehmers. Je nach Tätigkeitsbereich könnte man sich in der Bewertung eines Dienstnehmers folgende Fragen stellen: Wie steht es mit dem persönlichen Erscheinungsbild, der Belastbarkeit, der Flexibilität und Loyalität der Person? Kann sie gut im Team arbeiten oder gehört sie zur Kategorie der Einzelkämpfer? Wie funktionieren Kundenkontakt und Zusammenspiel mit verschiedenen Hierarchie-ebenen? Und in welchem Verhältnis steht die Arbeitsqualität zur Arbeitsquantität?

Weiterbildung kennt nur Gewinner

Das Angebot interner und externer Schu-lungen und Trainings macht einen Betrieb auch für bereits relativ gut ausgebildete Mitarbeiter noch interessanter. Selbst der Besuch von Fachmessen bringt Neues in den beruflichen Alltag! Weiterbildungsmöglichkeiten jeglicher Art wecken nicht nur den persönlichen Ehrgeiz, sondern steigern auch die individuelle Arbeitsqualität.
Abgesehen von betriebsinternen Schu-lungen, die ebenfalls am Ende mit einer persönlichen Urkunde honoriert werden sollten, ist es günstig, seinen Mitar-beitern auch Praktika in anderen renommierten Betrieben zu verschaffen. Im Allgemeinen sind viele Geschäftspartner gerne zu gegenseitigen „Tauschaktionen“ bereit. Wer seinen Mitarbeitern den Besuch eines bestimmten weiterführenden Trai-nings ermöglicht, sollte be-reits vor dessen Beginn klare Zielsetzungen vereinbaren und deren Umsetzung persönlich verfolgen. Schon vor Kursen und anderen Weiterbildungsangeboten sollten sich Vorgesetzter und Mitar-beiter über deren Sinn im Klaren sein, um das neu gewonnene Wissen danach zum Wohle der Firma einsetzen zu können.

Mitunternehmer gesucht!

Speziell im Gastgewerbe stellt sich für den Chef häufig die Frage nach dem besten Entlohnungsmodell. Heute steht jedem Unternehmer eine Menge unterschiedlicher Vertragsarten zur Verfügung, was die Situation allerdings auch unüberschaubarer macht. Aus der Fülle der Entlohnungsmodelle wird in letzter Zeit – neben dem allgemein üblichen -Tarifvertrag – auch ein leistungsbejahendes Kombi--
lohnmodell immer beliebter. Ausgehend von einem bestimmten Grundgehalt bestimmt der Dienstnehmer –
je nach Fleiß und Einsatzbereitschaft –
sein Gehalt selbst. Der Dienstgeber setzt dabei lediglich die Rahmenbedingungen fest: Überlegen Sie genau, ab welchem Umsatz Sie den Einzelnen mit wie viel Prozent beteiligen wollen oder ob Sie ihn erst ab einem konkreten Umsatzziel mit einer bestimmten Summe belohnen wollen. Ein wichtiger Faktor bei jeder Entlohnungsform ist auch die Honorierung der Gruppenleistung, um selbst schwächere Mitglieder des Teams mit Hilfe der Gruppendynamik zu stärkeren Leistungen zu animieren. Das Kombimodell eignet sich zudem ausgezeichnet, um Dienstnehmer in die Problematik täglich anfallender Nebenkosten einzuweihen. Eigene Bonus-Prämien an das Team mit den -geringsten Abgängen an Gläsern und Tellern oder für den sparsamsten Umgang mit Reinigungsmitteln spiegeln sich auf Dauer äußerst positiv in der Bilanz wider.
Egal, für welches Entlohnungssystem Sie sich schlussendlich entscheiden: Achten Sie dabei stets auf Transparenz und Nachvoll-ziehbarkeit, damit unter der Belegschaft keine schlechte Stimmung aufkommt! Nicht minder motivierend wirken sich zusätzliche individuelle Leistungsprämien oder Gutscheine für kostenlose weiterführende Ausbildungen aus, die Mitarbeitern mit herausragender Leistung beispielsweise vor Weihnachten zukommen. Dies verbessert den Ruf eines Betriebes und steigert seine Attrakti-vität. Das Image Ihres Unternehmens können Sie aber auch durch die Teilnahme am Wettbewerb „TOP-Arbeitgeber des Jahres“ von Rolling Pin – Jobs & Business verbessern. Das Gütesiegel „TOP-Arbeitgeber des Jahres“ macht Sie als Dienstgeber für Bewerber und Mitarbeiter noch interessanter.

07.11.2006