Ausgabe 055, Management-Tipps

"Leider Nein" ist zu wenig!

Vergessen Sie Standardfloskeln wie „Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen …“. Erteilen Sie Bewerbern charmante Abfuhren. Schließlich sind Bewerbungsabsagen die Visitenkarte des Unternehmens.

eine schriftliche BewerbungsabsageStellenausschreibung, Durchsicht der Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespräche – nach diesem Marathon fehlt oft das perfekte Finish, den „Leider-nein“-Kandidaten eine charmante Abfuhr zu erteilen. Eine neue Herausforderung für viele Personalabteilungen. Viele Interessenten haben sich wohl viel Mühe mit ihrer Stellenbewerbung gegeben und würden es daher verdienen, eine entsprechende Antwort zu bekommen. Zum anderen sagt die Bewerbungsabsage viel über den Umgang eines Unternehmens mit Mitarbeitern aus.
Wer da nichts Besseres als einen lieblos ausgefüllten Formbrief mit einem Wortlaut wie im Bild auf der rechten Seite zur Hand hat, der wirbt nicht gerade für das Betriebsklima in seinem Unternehmen. Der abgeblitzte Bewerber von heute könnte allerdings die dringend benötigte Fachkraft von morgen sein. Nur wenn der Interessent den Eindruck bekommt, vielleicht nicht der Richtige gewesen, aber dennoch fair behandelt worden zu sein, kann eine solche zweite Begegnung unbelastet verlaufen. Am besten, Sie formulieren die Absage so, als ginge Sie an einen künftigen Großkunden! Und negative Mundpropaganda von abgeblitzten Bewerbern könnte auch die Topkräfte abschrecken...

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14.11.2015