Ausgabe 055, Arbeitgeber im Porträt

MS Europa im Karrierecheck

Das Flaggschiff der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH ist der wohl beste Cruiseliner der Welt. Gilt dies nur für die Passagiere oder auch für die Besatzung?

 

Die MS Europa auf offener See Sie gilt als das Nonplusultra der Kreuzfahrtbranche, der Ferrari unter den Cruiselinern, das Maß aller Dinge. Im „Berlitz Complete Guide to Cruising & Cruise Ships 2007“ wurde die MS Europa bereits zum siebenten Mal in Folge als einziges Kreuzfahrtschiff der Welt mit dem begehrten Prädikat 5 Sterne plus ausgezeichnet. Das 1999 in der Kvaerner-Masa-Werft in Helsinki vom Stapel gelaufene Schiff ist nicht so groß wie die Megaliner britischer oder amerikanischer Linien, aber mit fast 200 m Länge und 28.890 BRZ immer noch recht eindrucksvoll. Als Megaliner war sie auch nie konzipiert – vielmehr wird sie in den Prospekten gerne als „schönste Jacht der Welt“ beschrieben. Auf sieben Decks verteilen sich 204 Suiten mit separatem Wohn- und Schlafbereich, drei Viertel davon mit privater Veranda. Damit bietet die MS Europa Patz für 408 Passagiere, für deren Wohl 275 Besatzungsmitglieder verantwortlich sind – ein konkurrenzloses Zahlenverhältnis. Nicht weniger als zehn Restaurants und Bars sorgen für das leibliche Wohl der Gäste, und wenn gerade kein Landausflug auf dem Programm steht, sorgen drei Pools, ein Ocean Spa, ein Fitnessraum mit Meerblick, Tischtennis, Joggingstrecke, Bibliothek mit Internetzugängen, diverse Boutiquen und ein Konzertsaal für Abwechslung. Die Einsatzgebiete der zur Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH – einer Tochter der Hapag-Lloyd AG – gehörenden MS Europa sind Mittelmeer, Ostsee, Nordsee, Karibik, Pazifik und Indischer Ozean. Besonders beliebt sind Themenreisen mit den Schwerpunkten Aktiv, Event, Familien, Genuss, Golf, Kultur oder Musik. Die Passagiere sind übrigens keineswegs nur Senioren: Vor allem die Altersgruppe zwischen 30 und 50 ist stark vertreten, durchschnittlich sind pro Kreuzfahrt aber auch 35 Kinder und Jugendliche mit von der Partie. So verwundert es nicht, dass auch die Kleidervorschriften recht salopp sind – „tagsüber sportlich-leger, abends sportlich-elegant“, lautet die Devise...

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11.09.2007