Ausgabe 061, Bewerbungstipps

Initiativbewerbungen, die sitzen

Ob kreativ oder herkömmlich: Initiativbewerbungen liegen bei den Hotels hoch im Trend.

eine Weinflasche mit einer Initiativbewerbungen auf dem Etikett Ein schlichtes Holzbrett. Eingeschnitzt eine Bewerbung, für die nie eine Stelle ausgeschrieben wurde. So stellte sich Roland Trettl einst bei Eckart Witzigmann vor. „Den Typen muss ich mir holen“, befand der Starkoch und lotste den kreativen jungen Mann zu sich. Dass Trettl mit seiner Initiativbewerbung alles andere als auf dem Holzweg war, beweist der Verlauf seiner Karriere: Heute steht der Südtiroler dem Ikarus im Salzburger Hangar-7 als Executive Chef vor.
„Von Initiativbewerbungen profitieren Hotels ebenso wie die Mitarbeiter, die damit ihre Qualitäten anbieten“, sagt Bianca Haug. An die 300 Bewerbungen stapeln sich pro Monat auf dem Arbeitsplatz der Direktorin für Human Resources im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München. Gut 100 davon sind Initiativbewerbungen. „Das Wichtigste ist, dass der Bewerber konkret beschreibt, welche Position er anstrebt und ab wann er verfügbar ist.“ Fühlt sich jemand in seinem Schaffensgebiet besonders flexibel, dann lohnt sich eine schlichte Aufzählung der möglichen Einsatzbereiche. Und natürlich: Wer sich wie Trettl eindrucksvoll ins Gedächtnis ruft, dessen Chancen steigen.
Beispiele gibt es zur Genüge. Köche, die ihr Schreiben wie...

HIER registrieren

.

###NEWS_DATE###