Ausgabe 061, Management-Tipps

Profitable Frischluftkultur

Bis zu 30 Prozent des Jahres­umsatzes erzielt man mit Outdoor-Gastronomie. Die besten Tipps, wie Ihr Gastgarten zum Umsatzbullen wird.

ein Gastgarten aus dem BilderbuchWas gibt es Schöneres, als an einem heißen Nachmittag oder an einem lauen Sommerabend in einem schattigen und gemütlichen Gastgarten zu sitzen? „In der Sommersaison sind die Gäste nach Dienstschluss luft- und sonnenhungrig. Wer dann über keinen Gastgarten verfügt, hat das Nachsehen“, erklärte Heinz Reitbauer jun. einst den kostspieligen Umzug seines Toprestaurants „Steirereck“ ins Herz des Wiener Stadtparks. Der junge Gastronom brachte es auf den Punkt: Vom Frühling bis zum Herbst ist ein Gastgarten ein unabdingbares Muss – sogar für die Haubengastronomie!
Über 60 Prozent der österreichischen Wirte bieten eine solche Frischluftkur an und erzielen damit durchschnittlich zwischen 15 und 30 Prozent des Jahresumsatzes, in Deutschland ist die Lage ähnlich. Heinz Reitbauer jun.: „Ohne Gastgarten hätten wir im Hochsommer wohl um bis zu 50 Prozent weniger Umsatz!“ Gerhard Andraschko ist Marketingleiter der Firma Hartl und damit Spezialist für die Planung von Gastgärten: „Die vergleichsweise hohen Lohnnebenkosten machen satte Umsätze dringend notwendig und die Outdoor-Gastronomie kann ein echter Umsatzbulle sein. Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man dem Besucher aber etwas ganz Besonderes bieten können: Der Gast sucht Freiheit, Ausgelassenheit, Urlaubsstimmung, Kreativität – mit einem Wort: das Außergewöhnliche!“

Die perfekte Konzeption
Um sich ein Zubrot im zweistelligen Prozentbereich zu sichern, müssen die Wirte allerdings sowohl für ein gelungenes Erscheinungsbild als auch für eine durchdachte Organisation ihrer Außengastronomie sorgen. „Der Gastgarten ist ja in den meisten Fällen das Erste, was man von einem Betrieb sieht – also die Visitenkarte eines Lokals. Wer hier nicht entsprechend investiert, manövriert sich von vornherein ins Out. Baumarktmöbel machen den Gastgarten zur Umsatzschnecke und so ist es unerlässlich...

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19.02.2008