Ausgabe 064, Management-Tipps

24 Hours mit einem Sales Manager

Meetings, Verhand­lungen, Kunden­termine, Events, Projekte – das ganz normale Leben von Heiko Lucht, Director of Sales der Hilton-Hotels in München. Hat irgendwer behauptet, Sales wäre langweilig?

ein Sales Manager am Arbeitsplatz Nein, Einstein muss man nicht sein, obwohl Heiko Lucht 60 bis 70 Prozent seiner Arbeitszeit vor dem Computer verbringt und Zahlen um Zahlen lesen, interpretieren und analysieren muss. Heute ist der Tag besonders dicht, die Telefone laufen heiß. Eine ganze Menge Termine, Meetings und nebenbei auch noch das eine oder andere Projekt sind zu bewältigen. Die Vorstellung von einem Buchhalter mit Ärmelschonern verpufft sofort, genauso wie das Bild von einem Grottenolm, der sich in seiner (Rechen-)Höhle versteckt. „Ein Verständnis für Zahlen muss man natürlich schon mitbringen“, sagt Heiko Lucht, Director of Sales im Hilton Munich Cluster und beeindruckende 1,93 Meter hoch. Cluster deshalb, weil Heiko Lucht in München gleich alle zwei Hiltons permanent kritisch röntgen muss. „Eine Antenne für Marktveränderungen ist vor allem gefragt, weltoffen muss man sein und gesprächsbereit“, meint Lucht, der auch jahrelang als selbstständiger Consultant gearbeitet hat.
Um 8 Uhr morgens steht Heiko Lucht bereits auf der Matte und groovt sich in den neuen Tag ein. Die Pick-up-Zahlen werden geprüft, also was am Vortag an Geschäft für den laufenden Monat hereinkam. Die Meetingkultur ist in einer amerikanischen Kette wie Hilton natürlich ausgeprägt, daher schon um 9 Uhr Anpfiff zum ersten Ankick. Fünf proaktive Verkäufer unterstehen Heiko Lucht, gemeinsam wird die Tagesplanung besprochen – welche Termine mit welchem Erfolg liefen, welche Kunden wie zu betreuen sind, wie Ressourcen verplant werden. Um 11 Uhr schon das nächste Meeting mit...

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22.04.2008