Ausgabe 080, Aus- und Weiterbildung

Schule im Porträt: Gastgewerbefachschule „Am Judenplatz“ Wien

Vielseitigkeit als Markenzeichen. Die Ausbildung an der Wiener Gastgewerbefachschule „Am Judenplatz“ steht für Praxis und ein vielseitiges Angebot.

Fotos: beigestellt
Gastgewerbefachschule „Am Judenplatz“ Wien

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Gastgewerbefachschule
3 Jahre. Schwerpunkte: Küchenführung und Patisserie oder Restaurant und Catering. Abschlussprüfung befähigt zur Arbeit als Koch/Köchin, Kellner/in oder Bürokaufmann/-frau. Anmeldefrist: 10.10. bis 31.03.Kosten: je nach Schuljahr zwischen 1600 und 1780 Euro.

Aufbaulehrgang Tourismus
3 Jahre. Der Ausbildungsschwerpunkt liegt im Gastronomiemanagement. Abschluss mit Matura. Anmeldefrist: 10.10. bis 31.03. Kosten: 1900 Euro pro Jahr.

Patisserielehrgang
1 Jahr. Voraussetzung: Einschlägige Ausbildung oder berufsbildende Schule. Abschluss mit Diplom. Anmeldefrist: 15.01. bis 15.04. Kosten: 1850 Euro.

Kontakt
Gastgewerbefachschule „Am Judenplatz“
Judenplatz 3-4, 1010 Wien

www.gafa.ac.at


office@gafa.ac.at


Tel.: +43 (0) 15 33 06 42 44 07

Praxis ist hier nicht nur ein leeres Schlagwort, sondern wirklicher Schwerpunkt: „Während es in anderen Schulen drei bis vier Praxisstunden gibt, haben wir schon in der ersten Klasse acht. In den höheren Klassen sind es je nach Richtung 12 oder 16 Praxisstunden“, betont Direktor Franz Zodl. Zusammengearbeitet wird mit renommierten Unternehmen wie der französischen Schokoladenmanufaktur Valrhona. Ebenso hochwertig: die dreimonatigen Pflichtpraktika im Sommer.

Mehrere Ausbildungsmöglichkeiten stehen in der Schule am Judenplatz zur Auswahl. Die Gastgewerbefachschule und aufbauend darauf ein Tourismuslehrgang. Eine Variante stellt eine Besonderheit dar: Ein anerkannter Patisserielehrgang, der ebenfalls im Anschluss an die Fachschule besucht werden kann.

Die Besonderheit der Schule besteht auch in der Verknüpfung der Praxis mit Fremdsprachen. Englisch und Französisch sind Pflicht. In den aufbauenden Lehrgängen kann zusätzlich noch zwischen Spanisch und Italienisch gewählt werden.

Das Angebot an Zusatzausbildungen (Jungsommelier, Jungbarkeeper, Jungbarista, Jungpatissier, Käsekenner) ist ebenfalls vielseitiger als an anderen Schulen.

21.04.2009