Ausgabe 083, Management-Tipps

Reissprobe

An ihr wird gezerrt, sie wird verschwitzt, verschmutzt, gebleicht, gewaschen. Trotzdem muss man in ihr ausschauen wie aus dem Ei gepellt: Berufsbekleidung im ROLLING PIN-Härtetest.

Fotos: Werner Krug, Benedikt Loebell, Shutterstock
die Reissprobe der Berufsbekleidung

Für Berufsbekleidung gibt es kein Schonprogramm. Egal ob Rezeptionist, Servicekraft oder Küchenchef: Alle müssen damit auch das anpacken, wovon man mit normaler, schöner Bekleidung Abstand nimmt. Doch welchen Strapazen müssen diese alltäglichen Begleiter standhalten? „Die Kleidung muss viel aushalten. Damit werden auch Tische geschleppt, sie bekommt die ärgsten Flecken ab und wird irrsinnig oft gewaschen. Trotzdem muss sie immer schick aussehen“, bringt Sven Friedrich, Hoteldirektor des National Bamberg die Sache auf den Punkt. Ein Jahr lang sollten die Kochjacken und Anzüge mindestens halten, bevor das Material verschleißt oder die Anzüge zu glänzen beginnen.

Kurt Berndt
"Ein einheitlicher Look ist gerade in der Hotellerie wichtig und unterstreicht die Corporate Identity."
Kurt Berndt
GM Imperial Riding School Vienna


„Das Gewebe der Berufsbekleidung ist täglich auf dem Prüfstand,“ verrät Sabine Anton-Katzenbach, Pressesprecherin für den deutschen Bekleidungsriesen Greiff, der das Leben von Anzugträgern um einiges erleichtert hat. Denn in den 90er-Jahren entwickelte er den maschinenwaschbaren Anzug. Wäschereien klagten wegen des Arbeitverlustes, die Armee von arbeitsbedingten Anzugträgern, seien es Rezeptionisten, Pagen oder Servicekräfte, war aber hellauf begeistert. Ein weiterer Meilenstein ist mit dem treffenden Wort „pillingarm“ zusammenzufassen. Schluss mit...

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04.08.2009