Ausgabe 085, Porträts

Gault Millau macht Thomas Dorfer zum „Koch des Jahres“

ROLLING PIN exklusiv: Ende September wird Thomas Dorfer von Gault Millau zum Koch des Jahres ausgezeichnet. Lesen Sie hier, was der Starkoch zum Titel sagt!

Gault Millau macht Thomas Dorfer zum -Koch des Jahres

>> Vita

 

Geboren:
27. April 1975 in Spittal/Drau
Kochlehre:
Hotel Alte Post , Familie Ronacher, Bad Kleinkirchheim
Weitere Stationen:
1994/95:
Restaurant Kaiserstuben, Sydney, Australien
1996/97:
Landhaus Bacher: Mautern, 18 Punkte Gault Millau, 2 Sterne Michelin
1997/98:
Restaurant Jöhris Talvo:
St. Moritz, Schweiz, 18 Punkte Gault Millau, 2 Sterne Michelin
1999/2002:
Restaurant Bareiss: Baiersbronn, Deutschland, Sous Chef,18 Punkte Gault Millau, 2 Sterne, seit 2007 3 Sterne
seit 2002:
Landhaus Bacher: Mautern, Küchenchef, 18 Punkte, 2 Sterne

Praktika:
Tantris, Fischerzunft, Restaurant Arzak, Restaurant Vendome
Auszeichnungen:
Gewinner des Grand Prix Culinaire Taittinger (Deutschlandfinale), 4. Platz Grand Prix Culinaire Taittinger (Weltfinale), 6. Platz Bocuse d’Or in Lyon

Noch nie zuvor sprachen die beiden so offen über den Generationswechsel im Landhaus Bacher. „Ich bin sicher keine Sesselkleberin. Aber ich habe schon noch konkrete Träume und Ziele mit diesem Restaurant“, beendet Lisl Wagner-Bacher alle Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel an der Spitze ihres 2-Sterne- und 3-Hauben-Betriebes im niederösterreichischen Mautern.

1983, da war es sie, die von Gault Millau zur ersten Köchin des Jahres ernannt wurde. 26 Jahre später tritt nun Schwiegersohn Thomas Dorfer in diese Fußstapfen. „Er ist unumstritten einer der talentiertesten Köche, die wir in Österreich haben. Selbstverständlich ist man schon beim Bocuse d’Or auf ihn aufmerksam geworden. Seither zeigt seine Leistungskurve stetig nach oben und wir sind selbst schon gespannt, wohin das einmal führen wird. Seine Kreativität und seine beständige Performance haben uns schon länger begeistert“, erklärt Martina Hohenlohe, die Chefredakteurin des Gault Millau Österreich. „Für mich ist das wie der Gewinn eines Oscars, ein Lebenstraum. Man kann mit Einsatz von Geld relativ geplant Hauben und Sterne erkochen, aber diese Auszeichnung ist ein Anerkennungspreis. Und das ist immer etwas ganz Besonderes. Das alles wäre aber nicht möglich gewesen, hätte mir meine Schwiegermama nicht so viele Freiheiten gelassen. Den Erfolg habe ich ihr zu verdanken“, so Dorfer, der erstmals für Schlagzeilen sorgte, als er 2005 beim Weltfinale des Bocuse d’Or in Lyon auf Platz 6 landete.

Thomas Dorfer Video



„Es ist sicher nicht einfach, sich aus dem Dunstkreis der Lisl Wagner-Bacher zu emanzipieren. Da gehören viel Talent, Kreativität, Feingefühl und nicht zuletzt Mut dazu“, so Hohenlohe. Nicht immer ging es in den knapp sieben Jahren reibungslos zu...

HIER registrieren

15.09.2009