Ausgabe 149, Management-Tipps

Gäste von morgen

Trendforscherin Hanni Rützler erklärt in ihrem Buch „Foodreport 2014“ plausibel die Foodtrends der Zukunft. Wir haben dazu passend die aktuellen Best-Practice-Beispiele plus aktuellster Rezepte.

Foodreport 2014- Gäste von morgen
Fotos: shutterstock, Peter M. Mayer, Nadia Santini, Veuve Clicquot World‘s Best Female Chef 2013 by Paolo Terzi, Atelier Crenn, Relais & Chateaux

Geht es nach Trendforscherin Hanni Rützler, liegen vor der Gastrowelt umfangreiche Veränderungen: Was heißt Ernährung heute? Welche Erwartungen haben Gäste in einer 24-Stunden-7-Tage-die-Woche-Gesellschaft an Nahrungsmittel und ihre Lieferanten? Die gesamte Branche hat sich in den vergangenen Jahren dabei hauptsächlich an den Trends True Food, Local Food sowie Fusion Food orientiert. Lokale Zutaten werden experimenteller. Die wilde Natur, Wildpflanzen vor der Haustür, aber auch das Fleisch alter Haustierrassen lassen alte Traditionen wieder lebendig werden. In der Gastronomie wird dem Trend True Food durch einen unmittelbaren Einblick in die Küche, durch bessere Informationen sowie durch die Präsentation von Waren in ihrem Rohzustand entsprochen. Und bei Fusion Food trifft Asien auf Europa oder Südamerika. Alles mit einem Hauch Exotik, Fremdheit sowie Abenteuerlust. Und genau diese Trends stehen in unmittelbarer Verbindung mit diesen folgenden drei Essmotiven der Gäste. Orientiert man sich an diesen jeweiligen Gästegruppen und ihren Essmotivationen, kann man sein Küchenkonzept perfekt auf seine Zielgruppe zurechtschneidern.

Erlebnisorientierte Essmotive
Wichtigste Punkte für diese Kundengruppe: das Abenteuer und die Lust, neue kulinarische Erfahrungen zu machen. Diese Gäste möchten gerne permanent überrascht werden und suchen daher nach neuen Geschmacksgalaxien. Je abgefahrener die Kreationen auf den Tisch wandern, desto mehr beeindruckt man diese Foodies.

Genussorientierte Essmotive
Hier dominieren der Spaß und das Vergnügen am Essen. Fans gepflegter Kulinarik schätzen vor allem die Finesse der Gerichte und den Level der Produkte, die verarbeitet werden. Oberstes Kriterium: Aromenvielfalt. Geschmacksunterschiede werden nämlich genau wahrgenommen.

Zweckorientierte Essmotive
Nicht die pure Lust am kulinarischen Genießen...

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14.11.2015