Ausgabe 158, Management-Tipps

Weiterbildung im Fokus

Die Karriereleiter stürmen: Wie man in der Gastronomie weiterkommt und welche Fragen man sich stellen muss.

Die Karriereleiter stürmenFotos: Kempinski, Shutterstock, Claudio_Zenger, Hotelfachschulen Heidelberg, beigestellt, Mag. Dagmar Wlcek, Steirerhuhn, KTS Warmbad Villach, HLF Krems, TMS WIFI St. Pölten, Berufsschule Landeck, TSS/Bryan Reinhart, Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen, Berufsschule Altmünster, HLTW 21, HLMW Wien 9, Tourismusschulen Bad Leonfelden, Tourismuskolleg Innsbruck, VBS, Hochschulen München

Ausbildung zum Koch oder zur Res-taurantfachkraft in der Tasche? Gut. Aber Sie wissen, da steckt noch mehr in Ihnen. Das, was Sie gerade machen, ist zwar grandios, aber da ist noch Luft nach oben. Doch: Zwischen jetzt und dem Bürostuhl mit Aussicht fehlen noch einige Puzzleteile. Und der wichtigste: die Hotelfachschule. Essenziell ist, im Vorfeld zu klären, welche Schwerpunkte die Ausbildung setzt, welche Netzwerke und Kontakte, sowohl national als auch international, die Schule stellt und vor allem in welchem Land die Bildungseinrichtung liegt. Wäre man bereit, für die schulische Ausbildung weit von zu Hause wegzuziehen oder reicht eine Hotelfachschule in der Region?

Der schnellste Weg zur Entscheidung ist bestimmt, mit Absolventen der Schulen in Kontakt zu treten und einmal selbst zu recherchieren, welcher Ausbildungszweig die eigenen Stärken betont. Einer der wichtigen Aspekte ist sicherlich, vor allem wenn man ein weiterführendes Studium oder eine Ausbildung machen möchte, dass die Ausbildung mit einer Reifeprüfung abschließt. Das betont auch Gerhard Haberhauer, General Manager im Hotel Kempinski River Park in Bratislava. „Die Ausbildung in der HLF Krems war für mich eine wichtige Entscheidung, denn die Qualifikationen im Tourismus und die zentrale Lage sprachen für die Schule. Selbstverständlich war es für mich auch wichtig, dass ich die HLF Krems mit einer Reifeprüfung abschließen konnte.“

Wesentlich ist auch, dass eine Hotelfachschule attraktive Zusatzqualifikationen bietet. Später kann das nicht nur ein Vorteil gegenüber anderen Bewerbern und damit der ausschlaggebende Grund für eine Anstellung sein, sondern auch helfen, sich im Management-Bereich zu etablieren. Insbesondere im Hinblick darauf, dass sich der Hotellerie- und Gastronomiemarkt derzeit in Richtung Spezialisierungen entwickelt. Daniel Tiator, Front of House Manager im Jumeirah Frankfurt, bestätigt: „Die Zusatzausbildungen in der Hotelfachschule Heidelberg bestanden aus Kursen im Bereich Finanzierung und Investitionen, Leistungs- und Deckungsbeitragsrechnung. Alternativ gab es Kurse zu Marketing, Arbeitsrecht und Organisation.“ Das habe ihm in seinem späteren Arbeitsleben geholfen, die Praxis mit der gelernten Theorie zu verbinden. Das verbessert die Arbeitsabläufe, stärkt das Selbstbewusstsein und...

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14.11.2015