Ausgabe 152, Porträts

Urgestein der Branche - Adi Werner

Mit seinem Hospiz schuf er einen Mythos und mit seinem Engagement für den Tourismus neue Maßstäbe. LEADER OF THE YEAR-Gewinner Adi Werner ist der Inbegriff der Tiroler Gastlichkeit.

Fotos: Werner Krug

Gastronomie-Unikat

Adi Werner, der Paradehotelier aus Sankt Christoph am Arlberg, ist eines der Aushängeschilder und zugleich Urgestein des Tourismus Österreichs. Seine Auszeichnungen reichen von „Hotelier des Jahres“, Trophée Gourmet „Lebenswerk Gastronomie“ bis hin zum Verdienstkreuz des Landes Tirol sowie Vorarlberg, um nur einige wenige zu nennen. In „seinem“ Hospiz hat schon Wladimir Putin logiert, hier trifft sich die internationale Prominenz. Die Gäste kommen, weil Adi Werner diesem Hotel zu seinem exzellenten Ruf verholfen hat, weil er sich um seine Gäste kümmert wie kein anderer. Adi Werner weiß, was Tiroler Gastfreundschaft ist. Es ist ein bisschen so, als hätte er sie begründet. Das Arlberg Hospiz war in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts das erste 5-Sterne-Haus der Region, mit ihm wurde der qualitativ hochwertige Skitourismus aus der Wiege gehoben. Das Hotel verfügt über die teuerste Suite Österreichs, den erlesensten Weinkeller in Tirol und eine hervorragende Haubenküche.

www.arlberghospiz.at





Adi WernerPartytaugliche Eminenz
Während sich manche Jungspunde bereits kurz nach Mitternacht ins Hotelzimmer aufmachten, war Adi Werner bei der LEADERS OF THE YEAR-Gala mit stattlichen 77 Jahren auch um drei Uhr früh noch topfit. Das Interview am nächsten tag absolvierte der rüstige Erfolgshotelier gewohnt charmant und mit jeder Menge Humor.

Herzliche Gratulation zur Auszeichnung für das Lebenswerk!
Adi Werner: Ach Gott! Das macht das Alter. Aber die Veranstaltung hat mir wirklich jede Menge Spaß bereitet.

Nur das Alter alleine ist für Ihre unzähligen Auszeichnungen bestimmt nicht verantwortlich. Welchen Aufgaben widmen Sie sich denn aktuell?
Werner: Mein vollstes Engagement geht in die Bruderschaft St. Christoph, wo wir mittlerweile beinahe 20.000 Mitglieder zählen und schon 14,5 Millionen Euro für Kinder und Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, auftreiben konnten. Sonst habe ich mehr oder weniger derzeit drei Aufgabenbereiche. Im Hospiz bin ich...

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14.11.2015