Arbeitgeber kündigt Schwangere: 20.000€ Entschädigung

Gekündigt in der Schwangerschaft: 20.000€ Entschädigung gebührt jetzt einer ehemaligen Küchengehilfin eines niederösterreichischen Gasthauses.
Dezember 28, 2017 | Fotos: Shutterstock

Die AK Niederösterreich konnte das Verfahren im Fall der schwangeren Frau, welche in einem Gasthaus im Süden Niederösterreichs als Küchengehilfin gearbeitet hatte und wegen ihrer Schwangerschaft gekündigt wurde, für sich entscheiden. Auf die Frau warten nun 20.000€ Lohnnachzahlung und Entschädigung, so die APA-OTS.

Schwangere wurde vom Arbeitgeber gekündigt

Arbeits- und Obdachlos trotz Kündigungsschutz

Die schwangere Frau, die gemeinsam mit ihrem Partner im besagten Gasthaus beruflich tätig war, verlor nicht nur ihren Job, sondern auch ihre Dienstwohnung auf einen Schlag. Auch ihr Partner wurde gekündigt, nachdem der Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfahren hatte. Das Paar – der Mann erlitt zu dieser Zeit außerdem einen Leistenbruch – musste kurzerhand bei Bekannten unterkommen. Im Winter fristlos vor die Tür gesetzt, wandte sich das Paar an die AK Niederösterreich.

Da die Schwangere, die mittlerweile Mutter eines Zweijährigen ist, zur Zeit ihrer Kündigung im Januar 2015 unter Kündigungsschutz stand, wurde der damalige Arbeitgeber auf 20.000€ verklagt.

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