Bourdain wegen Sushi-Verordnung angepisst

TV-Star Anthony Bourdain sieht auf Grund einer Sushi-Handschuh-Pflicht den Untergang des Nippon-Foods in Amerika.
Oktober 30, 2015 | Fotos: CNN

Anthony Bourdain

Normalerweise werden in New York nur Restaurants vom Gesundheitsamt geschlossen, die auch wirklich starke Hygieneübertretungen gemacht haben. Nun wurde jedoch das stadtbekannte und beliebte Sushi-Restaurant Sushi Dojo vom Department of Health geschlossen. Der Grund: Nach sechs Besuchen weigerte sich Eigentümer und Chef David Bouhadana hartnäckig zur Zubereitung die seit Kurzem verpflichtenden Handschuhe zu tragen.

TV-Star und Food-Freak Anthony Bourdain ist auf Grund dieser Verordnung und der ersten Restaurantschließung außer sich vor Wut: „Das ist ungeheuerlich. Man kann kein Sushi mit Plastikhandschuhen herstellen. Es geht nicht! Es ist der Untergang von Sushi so wie wir es kennen und lieben. Die Körpertemperatur ist bei der Zubereitung extrem wichtig. Auch das Gefühl beim Reisformen. Das ist doch keine Subway-Abfertigung! Sushi-Meister haben ihr Leben dieser Kunstform verschrieben, verdammt noch mal!“

Mittlerweile haben sich schon unzählige Chefs mit Bourdain und Sushi-Dojo-Chef Bouhadana solidarisch gezeigt und erklärt, dass auch ein Handschuh um nicht sauberer ist wie die bloße Hand.

https://twitter.com/bourdain 
www.sushidojonyc.com
www.health.ny.gov 

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