CHEFDAYS Austria: Die Visionäre der Welt

Was 2012 aus einer Laune heraus entstand, ist fünf Jahre später eines der größten und erfolgreichsten Foodsymposien Europas. Die CHEFDAYS-Macher Jürgen Pichler und Silvana Zettinig über die Gründungsidee, Vorbilder, Gagen, Missgeschicke und Zukunftspläne des europaweit wohl spektakulärsten und eindrucksvollsten Events für Köche, Gastronomen, Barkeeper und Sommeliers.
Mai 18, 2018 | Text: Sissy Rabl | Fotos: Claudio Martinuzzi, Helge O. Sommer

 

Als „Redaktionsküken“, das die CHEFDAYS nur aus Erzählungen kennt, habe ich den auf den ersten Blick sehr „speziellen“ Auftrag erhalten, unseren Gründer und CEO sowie unsere COO so zu interviewen, wie ich es auch im Normalfall machen würde. Ich soll eine unabhängige Story schreiben, eine, die die beiden erst nach der Druckabgabe zum Lesen bekommen würden. Der erste Eindruck ist, dass es einfacher ist, mit Jamie Oliver einen Interviewtermin zu bekommen, als die beiden gemeinsam für 30 Minuten an einem Ort zu fassen. Der zweite Eindruck ist, dass sich die beiden blind verstehen, die Sätze des anderen beenden und ich von der wahnsinnigen Energie der beiden angesteckt werde. Vielleicht ist das bereits einer der Gründe, warum alle sagen, die CHEFDAYS strömen so viel Power und Energie wie kein anderes Foodsymposium aus.

Endlich hat es geklappt. Bevor ihr mir wieder abhandenkommt, starten wir gleich mit der Mutter aller Fragen: Wie ist alles entstanden? Wie seid ihr auf die Idee zu den CHEFDAYS gekommen?
Jürgen Pichler: Ich kann mich noch gut daran erinnern. Wir waren zu einem Foodsymposium nach Deutschland eingeladen. Das Line-up war gut. Nur die Inszenierung war grauenhaft. Man hat förmlich gemerkt, wie die Besucher einfach keine echte Freude hatten. Am Flughafen sind wir zufällig mit einigen Speakern zusammengetroffen, die es gleich empfanden. Einer davon war Tim Raue, der meinte, macht doch ihr so was. Ihr kennt jeden, habt die Ressourcen und vor allen habt ihr die Power und Energie.
Silvana Zettinig: Und ich weiß noch ganz genau, wie ich das Funkeln in den Augen von Jürgen sah und dachte: Oh nein! Nicht schon wieder was Neues. Ich muss dazu sagen, unser damaliges Eventteam bestand aus genau einer Person. Aus mir. Und wir machten schon die ROLLING PIN Awards, die Karrierelounge und die Jungen Wilden. Und mir war schon zu dieser Zeit nicht gerade langweilig. So schnell konnte ich gar nicht Nein sagen, hatten wir schon Flüge zu allen relevanten Foodsymposien gebucht. Von der Madrid Fusión über die Flemish Primitives – die es leider nicht mehr gibt – bis zu den Starchefs in New York.
Pichler: Ja, wir wollten uns alles ansehen, was es schon gibt. Wir wollten keine Kopie von irgendetwas machen, wir wollten – wie es uns auch mit ROLLING PIN geglückt ist – etwas Unverwechselbares, Einzigartiges erschaffen.

Und welches Symposium war für euch das eindrucksvollste?
Pichler: Wir haben uns auch ganz bewusst nicht nur Foodsymposien angesehen, da ich der Meinung bin, dass man sich auch von anderen Branchen inspirieren lassen soll. Aber um die Frage zu beantworten, das für mich eindrucksvollste war die Modemesse Bread & Butter in Berlin.
Zettinig: Ja, aber nicht nur das Setup, sondern auch die Party war der Hammer! Tausende schöne Menschen im zweitägigen, sympathischen Partymodus. Pichler: Parallel dazu haben wir befreundete Köche, und zwar solche, die wir gerne als Besucher gehabt hätten, nach ihren Wünschen gefragt. Was hättest du denn gerne? Was sollte wie passieren? Eine Aussage werde ich nie vergessen, und zwar die von Alex Atala: „PARTY!“, hat er geschrien. Es muss zum Schluss eine große Party werden!

Das klingt fast danach, dass die CHEFDAYS am Reißbrett entstanden sind.
Zettinig: Nein. Im Gegenteil. Das wirklich Tolle war, dass die Wünsche der Befragten zu 100 Prozent mit dem zusammengepasst haben, wie wir die CHEFDAYS gesehen und gefühlt haben. Vielleicht liegt es auch daran, dass sowohl Jürgen als auch ich jahrelang in der Gastro gearbeitet haben und dieses Feeling noch immer haben. Pichler: Richtig, man merkt sofort, wenn etwas gekünstelt ist. Wenn der Veranstalter eigentlich Helene-Fischer-Fan ist, aber so tun muss, als fände er Wanda gut. Das merkt jeder. Es war einfach Zeit für ein zeitgemäßes Foodsymposium und wir haben halt das gleiche Lebensgefühl und die Power wie die Menschen, die wir als Besucher wollen.

Mit welchen Ambitionen seid ihr 2013 an die ersten CHEFDAYS rangegangen?
Pichler: Der Anspruch war, das erlebbar zu machen, worüber wir sonst nur schreiben. Die CHEFDAYS sollten ein Ort der Inspiration und des Networkings werden. Jeder Teilnehmer soll nach den zwei Tagen voll geflasht, motiviert und mit unzähligen neuen Ideen, Kontakten, Eindrücken, Erlebnissen und neuen Freunden nach Hause gehen und sich auf das nächste Jahr freuen.
Zettinig: Genau! Und das gelingt viel besser, wenn wir Besucher in eine andere Welt entführen. Und damit unterscheiden wir uns. Wir haben uns von Anfang an dazu entschieden, ein einheitliches Set-up zu schaffen. Wir besitzen mittlerweile hunderte Meter von Holzwänden, Aufsatzrahmen, Regalen usw. Unser Lager ist riesengroß. Dieses Investment war immens, aber wichtig und richtig. Wenn man heute die CHEFDAYS-Expo betritt, glaubt man, in einer eigenen Welt gelandet zu sein. Damit schaffen wir es aber auch, kleine, feine Produzenten, die sich sonst keinen schönen, eigenen Messestand leisten können, optimal in Szene zu setzen und die Produkte sprechen zu lassen.

Gab es da keine Einwände von großen Ausstellern, die sich genau damit abheben und mit ihrem Corporate Design präsentieren wollen?
Pichler: Nein. Genau im Gegenteil. Wir gehen bei der Auswahl der Aussteller sehr umsichtig vor. Ähnlich wie der Kurator eines Museums, der einzigartige Kunstwerke präsentiert, suchen wir die Aussteller aus. Es muss ein hoher Innovationsgrad vorhanden sein, dem Besucher muss ein „Aha!“ entlockt werden. Wir wollen nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit den Produkten und Dienstleistungen unserer Aussteller inspirieren. Außerdem bieten wir Sorglospakete von Small-Ständen für Start-ups bis zu „Customized“-Landschaften. Von der Idee bis zum Auf- und Abbau. Alles aus einer Hand.
Zettinig: Aber wirklich einzigartig werden unsere CHEFDAYS erst durch den Einsatz und die Kreativität unseres gesamten Teams. Alles, was man auf den CHEFDAYS sieht, ist, wie wir immer sagen „Made with Love and Passion by ROLLING PIN“. Von den Video-Einspielern, Drucksorten, den schrägen Sprüchen, dem einzigartigen Set-up, der liebevollen Dekoration. Wir beauftragen keine externe Agentur. Das sind 101 Prozent wir, und das spüren die Besucher.
Pichler: So ist es! Die CHEFDAYS machen auch uns erlebbar. Jeder von unserem 50-köpfigen Team ist im Einsatz. Unsere Backoffice-Chefin wird zur Check-in-Chefin. Unsere Buchhalterin rockt den Shop, unsere Redakteure machen die Speakerbetreuung usw. Und alle haben eine Riesenfreude und Energie und diese ansteckende Energie unterscheidet uns von allen anderen. Albert Adrià, der Speaker auf unseren ersten CHEFDAYS war, hat einmal gesagt: „Ihr habt jetzt zwar noch nicht die meisten Besucher auf der Welt, aber ihr habt die meiste Energie, Freude und die begeistertsten Besucher.“ Er war so happy, er hat gleich unser ganzes Eventteam zu sich nach Barcelona eingeladen. Und so was macht unheimlich stolz.

csm_rp222_ChefDays_header2_7a38485d4e

Das bringt mich auf die nächste Frage: Ich habe mal recherchiert und hochgerechnet. Wenn man allen Speakern das Honorar zahlen würde, das sie normal verlangen, wären dies pro Event ca. 500.000 Euro. Daher dreist gefragt: Welche Gagen zahlt ihr den besten Köchen der Welt?
Pichler: Gar keine. Das hat mehrere Gründe. Mit den meisten Speakern sind wir mittlerweile sehr gut befreundet. Deren Motivation ist es, ihr Wissen einem breiten Publikum ganz nach unserem Motto „Wenn man Wissen teilt, wird es mehr“ zu vermitteln. Und unsere Speaker wissen, dass sie mit uns als ROLLING PIN dafür die beste Bühne haben. Wir haben anfangs ähnlich wie andere Foodsymposien angeboten, ein einheitliches Anstandshonorar von 2000 Euro pro Speaker zu bezahlen. Es haben aber alle erbost – nach dem Motto „Zu euch komme ich doch als Freund“ – abgelehnt. „Lasst uns lieber Party machen“, war immer die Antwort. Wir tun aber auch alles, damit sich wirklich jeder bei uns wohlfühlt, und versuchen, sie zu überraschen und eine Hammerzeit zu bieten.
Zettinig: Und durch den Entfall der Honorare können wir die Tickets auch sehr günstig anbieten. Man kann bereits ab 49 Euro dabei sein. Das kann sich auch jeder Auszubildende leisten und das ist uns ganz wichtig. Wir wollen keine elitäre Avantgarde-Veranstaltung sein, wo man über 30 Minuten dem Tropfen von Tomatensaft zusieht. Wir wollen umsetzbare Ideen liefern und das Ganze mit Power. Wie Essen Spaß machen soll, soll doch auch Weiterbild- ung – und das sind die CHEFDAYS ganz streng genommen – Spaß machen und motivierend sein. Dazu gehören eben auch eine gute Mucke und mitreißende Moderation. Und die machen auch wir. Es gäbe sicher Hunderte bessere Moderatoren, aber es ist unser Herzblut und das merken alle. Wir sind echt!
Pichler: Ja, echt und angreifbar. Wir halten auch rein gar nichts von VIP-Karten. Es gibt keine gesperrten Sitzreihen. Die Speaker mischen sich unter die Besucher. Ich werde nie vergessen, wie letztes Jahr ein schüchterner Jungkoch gefragt hat, ob ich ihm ein Selfie mit Massimo Bottura besorgen kann. Im Endeffekt saß er eine Stunde zwischen Massimo und Virgilio Martínez, trank mit ihnen ein paar Bierchen und bekam gleich eine Stage. Das sind die CHEFDAYS. Und von diesen Gänsehaut-Storys gibt es Hunderte. Wenn die Gastro feiert, feiert sie ja richtig.

Gibt es dann – nennen wir es mal – ein paar spezielle Vorkommnisse, die auf den CHEFDAYS passiert sind?
Pichler: Klar! Unzählige. Aber wir halten es wie Las Vegas! Was auf den CHEFDAYS passiert, bleibt auf den CHEFDAYS.

Was waren denn eure größten Hoppalas?
Pichler: Oh, jede Menge! Wir haben auf den CHEFDAYS einen Bauernhof mit lebenden Schafen aufgebaut. Ich habe mir eingebildet, dass die Schafe ein rosarotes Fell haben sollten. Es hat sich aber keiner getraut, sie einzufärben. Dann habe ich es gemacht. Langer Rede kurzer Sinn: Ich hatte zwei Wochen blaue Flecken, das Schaf blieb weiß und hat gewonnen.
Zettinig: Wir hatten auf den ersten CHEFDAYS 2013 einen Partner, der uns versprochen hat, alle Besucher kulinarisch zu versorgen. Er hat jedoch ganz kleine, feine Gerichte produziert, sodass es ewig gedauert hat und alle hungrig waren. Wir haben dann einfach auf unsere Kosten bei 20 Pizzadiensten in Summe 400 Pizzen bestellt und so die Besucher satt bekommen. Es ist dann aber nie wieder passiert und wird auch nie wieder passieren.

csm_rp222_ChefDays_header1_0c89352cc3

Gutes Stichwort: Party. Die ROLLING PIN-Party der CHEFDAYS ist ja bereits legendär. Wie schafft man es, Kaliber wie Samy Deluxe, Culcha Candela oder dieses Jahr Sido als Act zu gewinnen?
Pichler: Also wenn wer feiern kann, dann sind es die Leute aus der Gastro. Aber auch hier halten wir es wie sonst auch immer: Wir machen das, was wir als Gäste gerne erleben würden. Und da gehört eben eine unvergessliche Party dazu. Was manche vielleicht nicht wissen, viele Künstler lieben gutes Essen und wenn man einmal in der gourmetaffinen Künstlerclique ist, geht das relativ einfach und schnell. Ähnlich wie bei unseren Speakern, die uns wieder neue Speaker empfehlen, die wir noch nicht am Schirm hatten. So wie Vladimir Mukhin, der uns Anatoly Kazakov als den aktuell kreativsten Koch Russlands vorgeschlagen hat und der am 28. Mai bei uns erstmals im deutschsprachigen Raum auftritt.

Was sind eure persönlichen Wow-Momente auf den CHEFDAYS?
Zettinig: Da gibt es diesen Moment bei der Eröffnung am ersten Tag: wenn das Licht ausgeht, die Menge langsam verstummt, die Musik voll pumpt und jeder mit dem Smartphone versucht, irgendwie den Moment festzuhalten: 101 Prozent Gänsehaut.
Pichler: Ja, das ist auch mein Favorit. Das ist der Moment, wo das Baby abhebt. So ähnlich müssen die Ingenieure und Mechaniker fühlen, wenn ein neuer Airbus 380 das erste Mal abhebt. Und dann liebe ich noch, wenn die Speaker selbst im Auditorium sitzen und andächtig zuhören, filmen und sich Notizen machen und was Neues lernen. Das macht unheimlich stolz.
Zettinig: Und dieser Moment, wenn man Speaker oder Besucher wie Freunde wieder verabschiedet. Das ist unheimlich schön, weil wir literweise Herzblut in die CHEFDAYS pumpen und dann wissen, dass da draußen deswegen etwas Neues passiert.

So, letzte Frage: Welche Zukunftspläne habt ihr mit den CHEFDAYS?
Zettinig: Letztes Jahr haben wir die CHEFDAYS erstmals auch in Deutschland veranstaltet, und es war ein Riesenerfolg. Eine bis auf den letzten Platz ausverkaufte Location in Berlin mit über 3000 Besuchern. Damit wir nicht wieder gleich das Ausverkauft-Schild vor die Tür hängen müssen, werden wird dieses Jahr die Location in Berlin wechseln und auch ein paar sehr spannende Neuheiten anbieten, die für großes Aufsehen sorgen werden.
Pichler: Aber zu viel dürfen wir noch nicht verraten. Wir werden auf jeden Fall die nächste Stufe unserer Rakete zünden. Unser Ziel ist klar, das größte und beste Foodsymposium Europas zu werden. Und jeder, der uns kennt, weiß, dass wir unsere Ziele auch erreichen.

Heinz Reitbauer

Austria’s 50 Best Chefs

Es ist der wohl härteste Branchen-Award des Landes. Nicht Kritiker oder Juroren bestimmen das Ranking der 50 besten Köche Österreichs, Nein. Mehr als 3500 Mitarbeiter der österreichischen Gastronomie und Hotellerie sind dieses Jahr dem Aufruf von ROLLING PIN nachgekommen und haben für ihren Lieblingskoch gevotet.

In einem zweistufigen Verfahren nomminieren sie zuerst die besten Köche des Landes, um im Anschluss unter den 50 Meistnominierten für ihren Favoriten zu voten. Daher ist die Aufnahme in das Ranking eine der höchsten Branchenauszeichnung der heimischen Gastronomie. Zusätzlich dient das Ranking auch als ultimativer Insiderguide für Foodies und Gourmets, die sich bei der nächsten Restaurantwahl auf die fachliche Bewertung tausender Gastronomiemitarbeiter Österreichs verlassen wollen.

Denn sie vertehen schließlich das kulinarische Handwerk am besten. Für die spannende Verkündung bieten die CHEFDAYS AUSTRIA am 28. und 29. Mai in Graz den perfekten Rahmen. Und so werden am Montag, 28. Mai um 17:00 Uhr auf der Mainstage die 50 besten Köche des Landes geehrt und ausgezeichnet. Wie schon in den Jahren zuvor wurde auch 2017 die Liste von Heinz Reitbauer aus dem Steirereck in Wien vor Andreas Döllerer aus den Döllerer’s Genußwelten in Going und Hangar-7 Executive Chef Martin Klein angeführt.

Und da es für alle Köche eine absolute Ehre ist unter den 50 besten des Landes zu sein, wird im Anschluss auf der legendären CHEFDAYS-Party natürlich so richtig abgefeiert, wo übrigens der deutsche Kult-Rapper Sido für mächtig Stimmung sorgen wird. www.50bestchefs.at

Die legendäre Chefdays-Party

Die ROLLING PIN-Partys auf den CHEFDAYS sind mittlerweile schon legendär. Nach Samy DeLuxe (2016), Culcha Candela (2017) wird am Montag, 28.05. der Berliner Kult-Rapper SIDO den CHEFDAYS-Besuchern so richtig einheizen. Sehr ausgelassen werden wohl auch alle Gewinner der AUSTRIA’S 50 BEST CHEFS 2018 ihre Platzierung beim wohl härtesten Awards für Spitzenköche feiern.

(Ehrung am 28.05. um 17 Uhr). Und ganz ehrlich, auf welcher Party hat man sonst die Möglichkeit mit internationalen Top-Stars wie Tim Raue, Quique Dacosta, Elena Arzak und den 50 besten Köchen Österreichs ein eine unvergessliche Party-Nacht zu erleben.

Top Jobs


KOSTENLOS MEMBER WERDEN
UND UNZÄHLIGE VORTEILE genießen

  • Insights aus der Gastro-Szene, ganz ohne Bullshit.
  • Personalisierte Jobvorschläge & die besten Jobs aus der ganzen Welt
  • Alle Online-Artikel lesen & Zugriff auf das Rolling Pin-Archiv
  • 33% Rabatt auf Chefdays-Ticketsund vieles mehr…