Corona-Hotspots: Deutsche Bundesländer sprechen Beherbergungsverbot aus

Für Reisende aus Corona-Hotspots wie München und Würzburg dürfte es derzeit schwierig werden, in anderen Bundesländern zu übernachten.
September 23, 2020

Mehrere Bundesländer haben seit Kurzem die Vorgaben, dass keine Reisenden aus Corona-Hotspots innerhalb Deutschlands beherbergt werden dürfen. In Mecklenburg-Vorpommern gilt sogar gleich ein komplettes Einreiseverbot für die Krisengebiete.

Mehrere Bundesländer haben seit Kurzem die Vorgaben, dass keine Reisenden aus Corona-Hotspots innerhalb Deutschlands beherbergt werden dürfen. In Mecklenburg-Vorpommern gilt sogar gleich ein komplettes Einreiseverbot für die Krisengebiete.

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Für Reisende aus München wird es schwieriger, einen Übernachtungsplatz zu finden.

München und Würzburg betroffen

Beim bayrischen Nachbarn Baden-Württemberg sieht es laut Dehoga-Website wie folgt aus: „Es ist untersagt, in Beherbergungsbetrieben Gäste zu beherbergen, die sich in einem Land-, Stadtkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem der Schwellenwert von 50 neu gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen pro 100 000 Einwohner in den vorangehenden sieben Tagen  überschritten wurde.“

München und Würzburg hatten beide in den vergangenen Tagen die magische Grenze von 50 Neuinfektionen überschritten. Deshalb gilt das Beherbergungsverbot momentan speziell für Reisende von dort. Ausnahmen gibt es, wenn Reisende einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Unterschiedliche Maßnahmen in den Bundesländern

Ähnliche Maßnahmen wie in Baden-Württemberg gibt es auch in Brandenburg, Hamburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und im Saarland. Für Berlin, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gilt immerhin noch die 14-tägige Quarantäne. Nur in Bremen, Thüringen und Niedersachsen gibt es noch kein Beherbergungs- oder Einreiseverbot für Münchner und Würzburger.

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In einigen Bundesländern gilt für Einreisende aus Corona-Hotspots weiterhin die 14-tägige Quarantäne.

Die Unsicherheit bei den Betroffenen ist groß. Viele Urlaube sind nun nicht mehr möglich. Um sicherzugehen, wird jedoch geraten, zunächst das Gesundheitsamt des geplanten Urlaubsortes zu kontaktieren.

Dehoga: Informationen zu Einreisebschränkungen und Quarantänebestimmungen in Deutschland

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