Die feinsten Gaumen Österreichs – Gerhard Retter ist der beste Sommelier

Gerhard Retter ist der beste Sommelier Österreichs. Sein Credo und Erfolgsgeheimnis: Es braucht dafür nicht nur Fachwissen und einen perfekten Geschmackssinn, sondern auch Eloquenz.
November 13, 2015

Fotos: Joe Haider
Gerhard Retter ist der beste Sommelier

>> Die Top 4

Das Finale in Graz:
1. Gerhard Retter
Fischerklause Lütjensee
www.fischerklause-luetjensee.de

2. Andreas Jechsmayr
www.moerwald.at

3. Jürgen Witschko
Café & Bar „witschi“

4. Vuljaj Ljubo
Gesamtsteirische Vinothek
St. Anna/Aigen
www.gesamtsteirische-vinothek.at

Piber und Graz waren am 1. und 2. Oktober Schauplatz des bedeutendsten Wine-Contests Österreichs. An diesen beiden Tagen wurde nicht nur der beste Sommelier Österreichs gewählt, dieser Wettbewerb war gleichzeitig auch die nationale Ausscheidung zur ASI-Weltmeisterschaft 2010 in Chile und zur ASI-Europameisterschaft 2010 in Frankreich.

Zwölf Sommeliers stellten sich der Herausforderung in Piber – vier von ihnen wurden ins große Finale geladen, das in der Messe Graz über die Bühne ging. Dort mussten zunächst vier Weine und sechs Destillate blind verkostet werden, dann zahlreiche Fehler – vom Tippfehler bis zur falschen Region oder falschen Jahrgängen – in einer Weinkarte gefunden werden. Im dritten Aufgabenblock galt es einem englisch sprechenden Gästepaar nicht nur die anspruchsvolle Speisekarte zu übersetzen, sondern natürlich die entsprechenden Weinempfehlungen auszusprechen. Dabei stellten die Gäste auch noch neugierige Fragen, die es kompetent und höflich zu beantworten galt. Die letzte Aufgabe: Aus einer Auswahl von etwa 30 Raritäten diejenigen auszusuchen, die einen Weinkeller bereichern. Ein spannender und zugleich stilvoller Bewerb, bei dem der Grazer Caterer Martin Gmeinbauer (Revita) für die Kulinarik sorgte und der Getränkegroßhändler „Del Fabro“ den drei Erstplatzierten jeweils einen Introductory-Sommelier sponsert.

Als Sieger und damit offizieller Vertreter Österreichs bei der WM in Chile ging Gerhard Retter hervor, der sich erst diesen Februar mit der „Fischerklause Lütjensee“ bei Hamburg selbstständig gemacht hat: „Der Beruf des Sommeliers ist ein aufregender und spannender. Bewerbe wie dieser fördern das …

Fotos: Joe Haider
Gerhard Retter ist der beste Sommelier

>> Die Top 4

Das Finale in Graz:
1. Gerhard Retter
Fischerklause Lütjensee
www.fischerklause-luetjensee.de

2. Andreas Jechsmayr
www.moerwald.at

3. Jürgen Witschko
Café & Bar „witschi“

4. Vuljaj Ljubo
Gesamtsteirische Vinothek
St. Anna/Aigen
www.gesamtsteirische-vinothek.at

Piber und Graz waren am 1. und 2. Oktober Schauplatz des bedeutendsten Wine-Contests Österreichs. An diesen beiden Tagen wurde nicht nur der beste Sommelier Österreichs gewählt, dieser Wettbewerb war gleichzeitig auch die nationale Ausscheidung zur ASI-Weltmeisterschaft 2010 in Chile und zur ASI-Europameisterschaft 2010 in Frankreich.

Zwölf Sommeliers stellten sich der Herausforderung in Piber – vier von ihnen wurden ins große Finale geladen, das in der Messe Graz über die Bühne ging. Dort mussten zunächst vier Weine und sechs Destillate blind verkostet werden, dann zahlreiche Fehler – vom Tippfehler bis zur falschen Region oder falschen Jahrgängen – in einer Weinkarte gefunden werden. Im dritten Aufgabenblock galt es einem englisch sprechenden Gästepaar nicht nur die anspruchsvolle Speisekarte zu übersetzen, sondern natürlich die entsprechenden Weinempfehlungen auszusprechen. Dabei stellten die Gäste auch noch neugierige Fragen, die es kompetent und höflich zu beantworten galt. Die letzte Aufgabe: Aus einer Auswahl von etwa 30 Raritäten diejenigen auszusuchen, die einen Weinkeller bereichern. Ein spannender und zugleich stilvoller Bewerb, bei dem der Grazer Caterer Martin Gmeinbauer (Revita) für die Kulinarik sorgte und der Getränkegroßhändler „Del Fabro“ den drei Erstplatzierten jeweils einen Introductory-Sommelier sponsert.

Als Sieger und damit offizieller Vertreter Österreichs bei der WM in Chile ging Gerhard Retter hervor, der sich erst diesen Februar mit der „Fischerklause Lütjensee“ bei Hamburg selbstständig gemacht hat: „Der Beruf des Sommeliers ist ein aufregender und spannender. Bewerbe wie dieser fördern das …

Sommelier des Jahres

>> Die weiteren Teilnehmer:

Silvia Beier
Arcotel Kaiserwasser
www.arcotel.at
Patrick Eglauer
Fährhaus Sylt
www.faehrhaus-sylt.de
Christa Fleschutz
Hotel Schwarzer Adler
www.adlerkitz.at
Marco Franzelin
Relais & Châteaux Hanner
www.hanner.cc
Yvonne Juen
Niky’s Kuchlmasterei
www.kuchlmasterei.at
Kathi Miska
Arcotel Kaiserwasser
www.arcotel.at
Hannes Naurauter
Restaurant Ikarus
www.hangar-7.com
Roland Thiess
Übergossene Alm
www.uebergossenealm.at

… Berufsbild und sind deshalb ungemein wichtig.“ Auf die Frage nach der größten Herausforderung sind sich Retter und Andreas Jechsmayr (Zweitplatzierter und somit Vertreter bei der EM in Frankreich) einig. „Das Fachwissen, das man sich hierfür aneignen muss, ist immens. Die Themen reichen vom klassischen Weinwissen bis hin zu Sake- und Zigarrenkunde“, erklärt Jechsmayr, Chefsommelier in Toni Mörwalds „Zur Traube“ in Feuersbrunn. Annemarie Foidl, Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes, hat für den schwierigen theoretischen Teil aber eine einfache Erklärung: „Dieser Wettbewerb war die Ausscheidung zu den Europa- und Weltmeisterschaften. Wer dort im oberen Drittel mitmischen will, muss was können. Warum sollten wir also die Kandidaten mit Samthandschuhen anfassen?“

Annemarie Foidl
Das Niveau des Contests war beein­druckend. Deshalb traue ich Retter auch Topchancen bei der WM in Chile zu.
Annemarie Foidl
Präsidentin OeSOV

Nach der ersten Freude über seinen Sieg wird Retter ein wenig nachdenklich: „Als Gewinner habe ich nun die Ehre, mein Heimatland bei der WM in Chile zu vertreten und damit auch eine große Verantwortung übernommen.“
www.sommelier.at

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