dóttir: Italienisches Pop-Up im Mai und Schließung im Juli

Mit einem fröhlichen und einem weinenden Auge: Ende Juli schließt das Berliner Restaurant dóttir vorerst seine Pforten, aber im Mai sorgt noch ein Pop-up für Dolce Vita.
April 18, 2017 | Fotos: Stefan Korte

Das dóttir

The final curtain?

Nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren wird das Restaurant dóttir, in dem die isländische Köchin und Mitbegründerin Victoria Eliasdóttir für Furore sorgt, am 22. Juli 2017 vorerst schließen. Das dóttir war bereits das dritte Restaurant aus der Feder von Stephan Landwehr und Boris Radczun, die Betreiber der kulinarischen Hauptstadt-Hotspots Grill Royal und Pauly Saal.
Eröffnet im Frühjahr 2015 in der Berliner Mittelstrasse als Zwischennutzung, hat sich das Restaurant als Ort für nordische Küche in Berlin etabliert.

Nun wird das geschichtsträchtige Haus, in dem das dóttir gelegen ist, renoviert: „Auch wenn das Restaurant vorerst schließt – das Projekt dóttir lebt auf jeden Fall weiter. Genauso spontan wie wir das Restaurant eröffnet haben, schauen wir jetzt, was auf uns zukommt. Caterings und private Dinners bieten wir weiterhin an, bis wir einen neuen Ort zum Bleiben befunden haben“, so Moritz Estermann, der neben Landwehr und Radczun das Geschäft führt.
Bevor die Türen aber schließen, gelten verlängerte Sommeröffnungszeiten – ab dem 23. Mai öffnet das Restaurant ab 19 Uhr, das letzte Seating ist um 22:30 Uhr.

Italienisches Pop-up

Vom 9. bis 20. Mai wird im dóttir piemontesisch gekocht. Sous Chef Andrea Iannicella (31), der aus der Region Langhe im norditalienischen Piemont stammt, kreiert auf Basis traditioneller Rezepte seiner Familie ein zeitgenössisch interpretiertes Menü.

Im Fokus steht einfache italienische Landküche, mit viel Gemüse, je nach Saison, und ab und zu Fleisch, wenn die Jagd ertragreich war. Der Jahreszeit angepasst wird das Menü frühlingshaft, mit klassisch vier Gängen – Antipasti, primi und secondi piatti, Dessert, und eine Auswahl von italienischem Käse.

Dazu Öl von den Olivenbäumen Iannicellas Familie und hausgebackenes Brot. Ein für die Region typisches Gericht ist Bagna Cauda – ein Mix aus rohem, gekochtem und eingelegtem Gemüse, kombiniert mit einem warmen Dip aus Knoblauch und Anchovis. Jeder Haushalt hat sein eigenes Rezept für Bagna Cauda, Iannicella wird die Variante seiner Großmutter kochen.
Sommelier Patrick Wentzel stellt zum Pop-Up eine spezielle Weinkarte und Weinbegleitung zusammen, mit großen und auch kleineren piemontesischen Weinen. Ein rein vegetarisches Menü wird auch angeboten.

www.dottirberlin.com

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