Dresden: Stefan Hermann schließt bean&beluga

Den Fokus will der Gastronom nun auf das Restaurant Atelier Sanssouci richten.
August 26, 2019 | Fotos: Anke Wolten-Thom

Was ist der Grund für die Schließung?

Wie heute bekannt wurde, wird der Sternekoch Stefan Hermann sein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmet-Restaurant bean&beluga in Dresden schließen. Der Grund: Nach 13 Jahren läuft der Pachtvertrag aus. Für den Gault-Millau-Gastronomen des Jahres 2017 ein produktiver Anlass, um „konzeptionelle und räumliche Veränderungen umzusetzen“, wie die Tageskarte schreibt. Heißt konkret: Mit seinem Team will der Spitzenkoch sich nun verstärkt dem Restaurant Atelier Sanssouci, das Teil seines gastronomischen Imperiums ist, im bekannten Radebeuler Hotel Villa Sorgenfrei widmen. „Bis zum Umzug“, so Stefan Hermann in der Tageskarte, „werden alle derzeitigen Reservierungen des bean&beluga nach Verfügbarkeit in das Restaurant Atelier Sanssouci umgebucht, um unsere Gäste in diesem wunderbaren Haus kulinarisch verwöhnen zu können.“ 

Das Konzept des bean&beluga besteht hauptsächlich aus einer saisonal inspirierten Küche, die stark von Kräutern, leichten Saucen und Fonds geprägt ist. Bekannt ist es auch als feierliche Möglichkeit für private oder geschäftliche Veranstaltungen, die dort gebucht werden können. Seit 2015 ist Küchenchef Marcus Langer für die operative Umsetzung des kulinarischen Konzepts im bean&beluga verantwortlich. Eröffnet hat das bean&beluga im Jahr 2007, es befindet sich in einer herrschaftlichen Stadtvilla aus dem Jahr 1912. 

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Stefan Hermann fokussiert sich mit seinem Team von jetzt an auf das Atelier Sanssouci, das Teil seines Gastro-Imperiums ist. 

Mitarbeiter bleiben

Anfang des Jahres war Stefan Hermann bekanntlich in eine Insolvenz geschlittert, die jedoch sehr strukturiert von statten ging: Seine Gastronomie- Geschäftsbetriebe wurden einer Nachfolgegesellschaft überantwortet, während alle Mitarbeiter ihre Jobs behalten konnten. Das nunmehrige Unternehmen „Bean & Beluga Betriebs GmbH“ wird seither von einem anonymen Investor unterstützt. Bis der Pachtvertrag des bean&beluga ausläuft, bleibt der im Stammhaus befindliche Feinkostladen weiterhin geöffnet, gleiches gilt für das moderne und bodenständige Speiselokal Hirsch 32, wo unter der Führung von Marcus Langer schwäbische Familienrezepte serviert werden. Über die neuen Pläne, die Stefan Hermann nun verfolgt, wurden alle seine Mitarbeiter vor einigen Wochen entsprechend informiert, weswegen auch weiterhin alle Mitarbeiter Teil des Unternehmens bleiben werden. 

www.stefanhermann.info

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