Flüchtlinge im Gastgewerbe

Die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland will Einwanderer eine Perspektive auf Ausbildung und Beschäftigung geben.
September 8, 2015 | Fotos: Shutterstock

H_Fluechtlinge„Wir sind bereit, anerkannten Flüchtlingen mit einer Bleibeperspektive eine Ausbildung und Beschäftigung zu geben,“ erklärt Jürgen Gangl, erster Vorsitzender der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) und Direktor des Hotels Park Inn in Berlin. „Der Kern der Hotellerie ist die Gastfreundschaft.“

Die deutsche Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hatte laut Medienberichten auf einer Pressekonferenz zu den Arbeitsmarktzahlen auch den zügigen Aufbau eines großen Angebots von Sprachkursen genannt. Dabei seien insbesondere berufsbezogene Sprachkurse  notwendig. Außerdem sollten Flüchtlinge künftig schon während des Asylverfahrens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. „All dies sind Schritte in die richtige Richtung, die noch forciert werden müssen“, so Jürgen Gangl.

Der HDV fordert zudem eine Aufnahme der Berufe des Gastgewerbes in die Liste der Mangelberufe. Würden Berufe des Gastgewerbes auf dieser Liste stehen, wäre eine legale Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern möglich und dadurch sowohl den Einwanderern als auch den dringend nach Fachkräften suchenden Betrieben geholfen.

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